Stadt Lebach kämpft mit Verunreinigungen im Asiatischen Garten : Probleme im Asiatischen Garten bleiben

Stadt Lebach kämpft mit Verunreinigungen im Asiatischen Garten : Probleme im Asiatischen Garten bleiben

Stadt Lebach kämpft gegen Verunreinigungen und Sachbeschädigungen. Lob für Qualität der Wasserfläche.

Idyllisch liegt der Asiatische Garten in Lebach hinter dem Rathaus. Viele Leute verbringen dort ihre Mittagspause. Aber auch einige Nutzer des Rad- und Erlebnisweges Prims-Theel beginnen hier ihre Tour. 2016 wurde der Asiatische Garten aufpoliert, nachdem Weiher und Zuläufe zunehmend vermüllt, verschlammt und teilweise zerstört waren (wir berichteten). Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Brücke saniert und seit September 2016 ziert eine zwei Meter hohe Buddha-Statue den Asiatischen Garten. Die wurde übrigens der Stadt Lebach geschenkt.

Wie sieht es derzeit vor Ort aus? Vor längerer Zeit wurden bereits Bäume gefällt. Warum? Das wollten wir von Toni Bartz, Pressesprecher der Stadt Lebach, wissen. „Die Bäume im hinteren Bereich, also entlang der Theel, wurden bereits zum Anfang des Jahres gefällt. Dies war notwendig aus Gründen der Verkehrssicherheit“, teilt Bartz mit.

Was die Wasserfläche betrifft, sei sie entgegen seines persönlichen Empfindens sogar in sehr gutem Zustand. Bernd Silbermann, Lebacher Aquaristik- und Teichspezialist, sei erst kürzlich vor Ort gewesen und habe sich sehr zufrieden geäußert. „Denn Wasserlinsen sind wohl eine Art Qualitätssiegel für ein gesundes Gewässer, welche gerade in der warmen Jahreszeit Wasser und Fische vor Sonne schützen. Vorletzte Woche hatten wir Probleme mit einem Relais des Wasserfalls, so dass der Pegel etwas niedriger war als sonst. Das ist aber mittlerweile wieder behoben und der Pegel normal“, berichtet Bartz.

„Was uns nach wie vor zu schaffen macht, sind die Machenschaften einiger Menschen, die dort Dinge zerstören oder beschmutzen und ihre Hinterlassenschaften im Gewässer entsorgen. Das ist das eigentlich Unschöne, dessen wir derzeit nicht Herr werden.“ Bartz fordert alle auf, „bei Beobachtung solcher Machenschaften, sich bei unserem Umweltamt zu melden und nicht einfach wegzusehen. Wir werden dort nur eine Verbesserung erzielen, wenn wir auch durch Hinweise aus der Bevölkerung die Schädiger ermitteln und zur Verantwortung ziehen können.“ Hinweise würden auf Wunsch vertraulich behandelt.

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