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Ortsvorsteher setzt sich für kostenloses Amtsblatt ein

Lebach. In Lebach und besonders im Stadtteil Gresaubach gibt es seit Wochen Probleme bei der Zustellung des Amtlichen Nachrichtenblattes "Lebacher Anzeiger". Gresaubachs Ortsvorsteher Fred Metschberger merkt dazu an, dass bei ihm an einem Wochenende zehn Reklamationen aufgelaufen seien. Monika Kühn

In Lebach und besonders im Stadtteil Gresaubach gibt es seit Wochen Probleme bei der Zustellung des Amtlichen Nachrichtenblattes "Lebacher Anzeiger". Gresaubachs Ortsvorsteher Fred Metschberger merkt dazu an, dass bei ihm an einem Wochenende zehn Reklamationen aufgelaufen seien.


Das Problem ist bei der Lebacher Stadtverwaltung bekannt. Mehrmals, sagt Florian Wagner vom Kulturamt, habe er beim Verlag vorgesprochen. Auch ist seit ein paar Wochen eine Anzeige im Blatt, das acht Euro pro Quartal kostet, geschaltet. Dort wird darauf hingewiesen, an wen sich die Leser wenden können, wenn sie das Wochenblatt nicht erhalten haben.

Es komme immer wieder vor, hieß es seitens des Verlages, dass in der Urlaubszeit falsch oder gar nicht zugestellt werde. Die Aushilfskräfte seien meist ortsunkundig, da könne schon mal ein Haushalt vergessen werden.



Metschberger bleibt unabhängig davon bei seiner Forderung: Es wünscht einen kostenlosen Anzeiger für alle Haushalte, so wie es in einigen Nachbarkommunen üblich ist.