| 21:14 Uhr

Umzug Lebach
Närrisches Treiben auf den Straßen

In Lebach freuten sich die Narren über die Gruppe Hepp, die als gut gelauntes Kartenspiel antrat.
In Lebach freuten sich die Narren über die Gruppe Hepp, die als gut gelauntes Kartenspiel antrat. FOTO: Dieter Lorig
Lebach. Auch an Faasend-Dienstag gab es in der Region noch Umzüge. In Lebach, Roden und Kerlingen hatten die Narren jede Menge Spaß. Von Carolin Merkel, Johannes Bodwing und Monika Kühn

Das war Lebacher Wetter. Der Lebacher Faasend-Dienstagsumzug zog bei herrlichem Sonnenschein viele, viele Narren an. Gut eine Stunde lang schlängelt sich der Gaudiwurm durch die Tholeyer- und Marktstraße, um sich dann in Höhe Kaufland aufzulösen. Keineswegs gespart wurde mit Gutzjer, Popcorn und anderem Schnäkes. Mit vollen Händen verteilten vor allem die königlichen Hoheiten, die Ehrengarde und der Elferrat die süßen Sachen. Currywurst wurde ebenso angeboten wie Erbsensuppe, und natürlich das eine oder andere Bier. Ihre königlichen Hoheiten, Prinz Marc I. und Prinzessin Dinah I., wurden von den Tollitäten aus Steinbach, Eppelborn Reisbach und der Partnerstadt Bitche begleitet. Unter den Klängen der Musikvereine und Spielmannzüge konnten die zahlreichen Zuschauer mitschunkeln und mitsingen.



Das war gestern Nachmittag wahrlich ein Finale wie aus dem Bilderbuch beim Umzug in Roden. Strahlender Sonnenschein, dazu ein leichter Hauch von Vorfrühling und zahllose, gutgelaunte Narren, sie alle machten den traditionellen Fastnachtsumzug durch den Saarlouiser Stadtteil zu einem krönenden Abschluss einer kurzen, aber turbulenten Session.

Selbst wer keine Schokolade, Popcorn oder Bonbons abbekam, durfte sich über eine Horde Nuss-Nougat-Creme, gefolgt von rund 40 Schoko-Bons, freuen. Letztere kamen von der Damenabteilung der HG Saarlouis. Von hoch oben grüßten die närrischen Tollitäten von den Gold-Blauen Funken aus Saarwellingen. Sie alle feierten noch einmal ganz kräftig die Fastnacht, denn bekanntlich ist an Aschermittwoch schon wieder alles vorbei. Vielleicht hat der eine oder andere sogar eine der knackigen Möhren von den Lisdorfer Gemüsebauern abgekommen und kann so gleich nahtlos in die Fastenzeit übergehen.

Zwei Teile hatte der Kerlinger Faasend-Umzug am Dienstagnachmittag. Zuerst bewältigten die knapp zehn Wagen und Gruppen den Abschnitt vom Sportplatz über Schulstraße und Bergstraße. Dann formierte sich der Zug neu für den Weg durch die Jakobusstraße und zur Abschlussfeier im ehemaligen Gasthaus Ehl. Auch nachdem bunte Clowns aus der „Kreizgass“ vorüber waren, die Musikanten der „Musikfreunde Saargau“, Außerirdische und Robin Hoods Gesellen, zeigten zahlreiche Zuschauer wenig Lust, gleich wieder den Heimweg anzutreten. Denn am Dienstag traf sich der Wallerfanger Gau zum närrischen Stelldichein. Im strahlenden Sonnenschein blieben viele noch für ein Schwätzchen auf Straßen zwischen Gasthaus und Dorfplatz.

Bei wundervollem Kaiserwetter in Roden durften auch diese Hoheiten einfach nicht fehlen.
Bei wundervollem Kaiserwetter in Roden durften auch diese Hoheiten einfach nicht fehlen. FOTO: Carolin Merkel / Merkel Carolin
Bunt waren die Clowns aus der Kreizgass in Kerlingen.
Bunt waren die Clowns aus der Kreizgass in Kerlingen. FOTO: Johannes A. Bodwing