Nähen für den Umweltschutz

Mit selbst genähten Taschen die Umwelt zu schützen, das war das Ziel von Schülern des BBZ Lebach. Gemeinsam mit ihren Lehrern haben sie ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt. Und das mit Erfolg.

"Die Taschen sind scheinbar der Renner", freut sich Anne Treib von Anne Treib, Buch und Papier. Denn seit sie das Schaufenster umdekoriert hat, hat sie bereits sieben Taschen verkauft. Die Rede ist von Stofftaschen, die Schüler des BBZ Lebach selbst gebastelt haben und nun in Kooperation mit Anne Treib verkaufen (wir berichteten). Im November haben die Schüler einen Aufruf gestartet, in dem sie Stoffreste sammelten. "Da kam einiges zusammen", erzählt eine der drei Lehrerinnen, Christel Mörsdorf. Hintergrund der Idee ist das Thema Umweltschutz , und vor allem der Gebrauch von Plastiktüten. Jede Tasche stellt im Übrigen ein Unikat dar. 40 Stück haben die Schüler aus drei Klassen des BBZ im Fach Textilarbeit genäht. Die Idee hatte ursprünglich Anne Treib, die in Zusammenarbeit mit dem BBZ das Vorhaben in die Tat umsetzte.

Jeder, der bei ihr einkauft, kann die Tasche für fünf Euro erwerben. Bringt er sie zurück, erhält er das Geld zurück. Behält er sie, hat er sie für fünf Euro gekauft. Die Stofftaschen gibt es in drei verschiedenen Größen mit Motiven für Kinder, Damen und Herren. Sie sind aus zwei Teilen genäht und als Wendetaschen konzipiert. Sie können also auch umgedreht werden.

Die größte Größe ist auch für einen Schulordner geeignet, "das haben die Schüler extra ausprobiert", berichten die Lehrwerkmeisterinnen Christine Himbert und Annemarie Bronder.

Schulleiter Robert Klinkner freut sich über den Zuspruch, den die Taschen finden. Außerdem sieht es auch witzig aus, denn die Taschen hängen auf einer Leine im Geschäft und sind so für jeden gut sichtbar.