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Nach Udo Lindenberg: Große Pläne in Lebach

Größte Spielstätte des Saarlandes? : Lebach plant nach Lindenberg-Auftritt Mega-Veranstaltungen

Geschäftsführer von Alm-Event will Lebach Rennbahn „La Motte“ zur „größten Spielstätte im Saarland“ machen.

Beim „Zeltfestival“ im September zur Grünen Woche in Lebach kalkuliert man mit 7000 Besuchern pro Konzert, 20 000 sollen es dann im Juni 2020 werden, wenn am 27. Juni Udo Lindenberg auf die Pferderennbahn „La Motte“ kommt. Danach soll es so weitergehen. „Das wird die größte Spielstätte im Saarland werden“, sagt Guido Geiger. Mit Tom Schwarz ist er Geschäftsführer von „Alm Event Gastro“, Veranstalter von Konzerten zum Beispiel auf der Redener Alm, wohin ebenfalls bis zu 7000 Leute strömen.

Geiger und Schwarz sitzen mit bei der Pressekonferenz im Lebacher Rathaus. Es werden Vorgeschichte, Hintergründe und Planungen berichtet zu „der Konzertsensation des kommenden Jahres“, wie Moderator Eberhard Schilling sagt. Er lässt Lindenbergs Tournee-Veranstalter, Roland Temme, die Männer von der Alm und Vertreter der Stadt Lebach erzählen. Wie es half, dass immer wieder einer einen kennt, der einen kennt. Und wie so die Beteiligten zusammenkamen. Weil, wie Temme sagt, das eher ungewöhnliche Prinzip in der Lebacher Verwaltung galt, lieber zu schauen, wie was klappt, statt etwas zu verhindern, war der Weg vom ersten Kontakt bis zur Vereinbarung nicht weit. Zur Zufriedenheit des Konzertmachers. Dass drei Viertel der verfügbaren Karten des Lindenberg-Konzerts im nächsten Jahr schon in der ersten Vorverkaufswoche weg sind, sei „außergewöhnlich“. „Ein Zeichen, dass der Meister eine gewisse Zugkraft hat“, scherzt Temme. Ob das schon ein Indiz für ein Zusatzkonzert in Lebach ist? Nein sagt er nicht.