Musikfestspiele Saar kommen nach Lebach

Musikfestspiele Saar kommen nach Lebach

Die Musikfestspiele Saar kommen erstmals nach Lebach. In der Pfarrkirche werden sich die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg, Trompeter Sergei Nakariakov und Violinist Dmitri Berlinsky präsentieren.

Lange Jahre seien sie nicht mehr in Lebach gewesen. Professor Robert Leonardy und Sohn Bernhard haben dennoch den Weg ohne Mühe gefunden. Die Stadt ist in diesem Jahr erstmals in die Musikfestspiele Saar eingebunden. Am Mittwoch, 22. April, 20 Uhr, werden in der Pfarrkirche Lebach die Russische Philharmonie St. Petersburg zusammen mit dem weltbekannten Trompeter Sergei Nakariakov und Violinist Dmitri Berlinsky auftreten.

Hochkarätige Musiker

Bei der Vorstellung des Konzertes in den Räumen der Levo-Bank, die mit Globus die Veranstaltung finanziell unterstützt, gerät Intendant Professor Leonardy ins Schwärmen. Begeistert erzählen er und Sohn Bernhard (künstlerischer Leiter) von den polnischen Künstlern und Musikstars, die in diesem Jahr, auch in Lebach , auftreten werden. Einer der bedeutendsten Trompeter ist Sergei Nakariakov . Der 38-Jährige habe eine Technik entwickelt, die es ihm erlaube, (fast) atemlos zu spielen. Wo überall und in welchen Zwischenräumen er die Luft speichere, könne er, Leonardy, nicht sagen, aber es funktioniere. Mit neun Jahren begann der in Gorki geborene Nakariakov mit dem Trompetenspielen. In vielen Musikmetropolen und bei zahlreichen Festivals hatte er Auftritte, spielte die berühmtesten Trompetenkonzerte und Solowerke sowie atemberaubende Bearbeitungen hochvirtuoser Instrumentalkonzerte, hieß es bei der Präsentation.

Violinist Dmitri Berlinsky betrat die internationale Szene als jüngster Gewinner des Internationalen Paganini-Violinen-Wettbewerbs in Genua. Dank dieses Sieges durfte er auf Nicolo Paganinis eigenem Instrument spielen, der Guarneri del Gesú, ein Privileg, das vor ihm nur einer Handvoll Künstlern zuteilwurde.

Seit 18 Jahren ist Juri Gilbo Künstlerischer Leiter der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Das Orchester zählt zu einem der bedeutendsten Botschafter seines Landes.

Auf vielen Bühnen unterwegs

Aufgrund seiner viel beachteten Virtuosität und kultivierter Klangkultur gastiert das Orchester regelmäßig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europäischen Konzerthäusern und auf renommierten internationalen Festivals. Im Rahmen der Festspiele wird es nun auch in Lebach zu hören sein. Juri Gilbo wurde in St. Petersburg geboren. Er zählt zu den aufregendsten Talenten der neuen Dirigentengeneration. Ihm gelang es, neue Maßstäbe zu setzen, das Orchester zu einem internationalen Spitzenorchester zu formen und ihm "einen unverwechselbaren Klang durch die Verbindung der legendären russischen Streicherschule mit den westeuropäischen Bläsertraditionen zu verleihen".

Mittwoch, 22. April, 20 Uhr, Katholische Pfarrkirche Lebach , Eintritt 20/15 Euro, Kinder bis zwölf Jahre frei. Karten gibt es bei der Levo-Bank, Ticketbestellungen unter Telefon (0681) 97 61 00 oder E-Mail: musikfestspiele@yahoo.de.