| 20:45 Uhr

LevoBank Vertreterversammlung
Mit dem Geschäftsmodell gut aufgestellt

Das neue gewählte Aufsichtsrats-Mitglied Max Eckert und die Bank-Vorstände Frank Buchheit, Andreas Bastuck sowie Winfried Herberg (v.l.) umrahmen Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der im März 200 Jahre alt geworden wäre.
Das neue gewählte Aufsichtsrats-Mitglied Max Eckert und die Bank-Vorstände Frank Buchheit, Andreas Bastuck sowie Winfried Herberg (v.l.) umrahmen Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der im März 200 Jahre alt geworden wäre. FOTO: Jörg Mees
Lebach/Eppelborn. Die Levo-Bank Lebach/Eppelborn blickte bei der Vertreter-Versammlung in der Stadthalle auf ein gutes Jahr zurück. Von Monika Kühn

Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2017 zeigte sich die Levo-Bank Lebach/Eppelborn zufrieden. Die Geschäfte, sowohl mit Privat- als auch mit Firmenkunden, liefen gut. Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr wieder um 6,3 Prozent auf rund 677 Millionen Euro erhöht. Das Eigenkapital wurde erneut aufgestockt. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 6,6 Millionen Euro. Diese Zahlen präsentierte Frank Buchheit, Vorstand der Levo-Bank, in der Vertreterversammlung in der Lebacher Stadthalle. Die Bank sieht sich mit ihrem funktionierenden Geschäftsmodell auch weiterhin gut aufgestellt.


Der Vater der Genossenschaftsidee, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, wäre am 30. März diesen Jahres 200 Jahre alt geworden. Mehr als 22 Millionen Menschen sind in Deutschland in Genossenschaften organisiert – so auch die Mitglieder der Levo-Bank. In seiner Rede bei der Vertreterversammlung hob Buchheit noch einmal die revolutionäre Idee Raiffeisens hervor.

Zuvor sprach Aufsichtsratsvorsitzender Rudolf Werny davon, dass die Banken nicht nur qualifiziertes Personal bräuchten, auch die Organisationsstruktur müsse an die veränderten Gegebenheiten angepasst werden. Flexibel und mobil, erreichbar, Kundeneinbindung und neue Internet-Wege, dahin gehe die Zukunft.



Mittlerweile beschäftigt die Levo-Bank 236 Mitarbeiter, davon 14 Auszubildende und Studenten, und ist damit ein wichtiger Arbeitgeber in ihrem Geschäftsgebiet. Die Bank fühlt sich der Region sehr verbunden und unterstützte im Jahr 2017 karitative, sportliche und kulturelle Vereine, Schulen und Institutionen bei ihrem Engagement mit rund 85 000 Euro. Neben ihrem Kerngeschäft, dem Bankgeschäft mit Privat- und Firmenkunden, betreibt die Bank nach wie vor erfolgreich einen Raiffeisenmarkt in Wiesbach. Zwei Architekten beraten und unterstützen außerdem Bauherren bei der Umsetzung ihrer Wünsche. Der Vorstand sieht auch in Zeiten von Fusionen eine solide Grundlage und Entwicklungschancen für eine nachhaltige Selbstständigkeit und Stabilität der Bank.

Die Aufsichtsratsmitglieder Alois Decker, Martin Seiwert und Lars Schweizer wurden einstimmig wiedergewählt. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde der 30-jährige Max Eckert aus Tholey.

In der Vertreterversammlung wurden vier langjährige Mitglieder geehrt, die gleichzeitig auch Vertreter sind: Alfred Bettscheider, Norbert Paulus und Robert Schmitt aus Reisbach sowie Franz Egon Haupenthal aus Steinbach. Sie können auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Drei Ballonfahrten wurden an dem Abend noch unter den Mitgliedern verlost.