Mehr Blechschäden, weniger Verletzte

Mehr Blechschäden, weniger Verletzte

Die Polizeiinspektion Lebach hat die Unfallstatistik 2013 für Lebach, Schmelz und Saarwellingen vorgestellt. Insgesamt wurden weniger Menschen bei Unfällen verletzt. Dennoch gab es zwei Verkehrstote zu beklagen.

Die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt hat 2013 zwar zugenommen, aber es gab weniger Unfälle mit Personenschäden. Das stellte Peter Groß, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion (PI) Lebach , für seinen Bereich fest.

Waren es in Lebach 2012 545 Unfälle, so lag die Zahl 2013 bei 577. Mit zehn Schwerverletzten gab es 2013 sechs weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Alkohol hat sich von 15 auf neun verringert. In Lebach gab es 2013 keinen tödlichen Verkehrsunfall.

In Schmelz waren es 2013 mit 323 Verkehrsunfällen weniger als 2012, da waren es 328. Auffällig ist hier die Zahl der Schwerverletzten: Denn 2012 waren es 13, im vergangenen Jahr nur noch drei. Ob sich dies auf eine vorsichtigere Fahrweise zurückführen lässt, ist nur eine Vermutung. In Schmelz ereignete sich ein Unfall, der für einen Motorradfahrer tödlich endete. Auch in Saarwellingen gab es 2013 einen Unfall mit Todesfolge. Die Zahl der Unfälle insgesamt ist hier von 363 (2012) auf 339 im Jahr 2013 gesunken. Die Zahl der Schwerletzten hat sich ebenso verringert: 2012 waren es 13 Personen, im vergangenen Jahr nur noch fünf.

Allerdings ist die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, von vier (2012) auf zehn (2013) angestiegen. Ein Zusammenhang des Anstiegs beispielsweise mit einer Veranstaltung lässt sich nicht feststellen.

Die Altersstruktur der Personen, die einen Unfall verursachen, liegt in Lebach zwischen 18 und 24 Jahre. Da waren es 15 Personen. In Schmelz fällt auf, dass die Unfallverursacher zwei Altersgruppen angehören. Hier waren zehn Personen, die einen Unfall verursacht haben, zwischen 18 und 24 Jahre alt, in der Altersgruppe 25 bis 34 elf Personen. "Saarwellingen fällt hier aus der Reihe", erläutert Groß. Denn die 15 Verursacher sind in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen angesiedelt.

In Lebach ist und bleibt der Unfallschwerpunkt auf der B 268 in Höhe des Krankenhauses. Sieben Unfälle haben sich hier ereignet, davon fünf auf nasser Straße, sechs Fahrzeuge kamen dabei von der Fahrbahn ab. Als Unfallursache sind hier bei drei Unfällen nicht angepasste Geschwindigkeit zu nennen. Groß: "Hier kann man immer wieder nur an die Autofahrer appellieren, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen und der Örtlichkeit anzupassen."

Immer wieder Auffahrunfälle

In Saarwellingen ist die Unfallhäufigkeit an der B 269, Einmündung L 337, markant. Acht Unfälle (Zusammenstoß mit anhaltendem Fahrzeug) liefen fast alle nach dem gleichen Muster ab. Unfallursache in allen Fällen: zu wenig Abstand.

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