1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Lebach

Marlene Borscheid bietet in Lebach Tanzen für alle an

sl0404tanzwelt.ab83 Foto Lorig in MDB : „Tanzen kann jeder“

Unter dem Motto „Tanzen kann jeder“ bietet Marlene Borscheid in der Fußgängerzone in Lebach Tanzkurse an. Vom Kleinkindertanzen bis zum Seniorentanz.

() Ihren Traumberuf hat sie schon gefunden. Und dass ihr das Tanzen Spaß macht, sieht man der 30jährigen jungen Frau an. Die Augen strahlen, wenn sie von ihrem Beruf spricht.

Marlene Borscheid, gelernte ADTV-Tanzlehrerin, ist mit Leib und Seele Tanzlehrerin, hat ihre Ausbildung 2009 in Saarbrücken absolviert (drei Jahre), hat danach in Saarbrücken an einer Tanzschule gearbeitet und war ein Jahr als Geschäftsführerin in Homburg bei einer Tanzschule.

Schnell hat sie bemerkt, dass sie alleine etwas auf die Beine stellen möchte und hat sich Lebach ausgesucht, obwohl sie in Saarbrücken wohnt. „Lebach hat sich einfach angeboten, hier ist ein großes Einzugsgebiet, es gibt keine Mitbewerber.“

Seit eineinhalb Jahren ist die „Tanzwelt Marlene“ in Lebach in der Fußgängerzone, Am Markt 15. „Von Anfang an war klar, dass es sich dabei nur um eine Übergangslösung dreht“, erzählt die junge Frau.

Deshalb hat sie die derzeitigen Räume nur provisorisch hergerichtet. Das soll aber nicht heißen, dass sie sich dort nicht wohl fühlt. Ganz im Gegenteil. Sie möchte sich aber nicht nur räumlich vergrößern, sondern sucht auch Tanzlehrer, die sie unterstützen oder auch junge Menschen, die bei ihr eine Ausbildung beginnen möchten. „Alleine kann ich nicht alle Kurse anbieten, die ich gerne anbieten möchte“, bedauert sie die momentane Situation.

In Lebach ist sie an vier Tagen in der Woche. Dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags. Montags hat sie jedoch keinen Ruhetag, da ist sie in Dudweiler an der Förderschule, am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach und erledigt ihre Büroarbeit.

Unter dem Motto „Tanzen kann jeder“ unterrichtet sie schon die Kleinsten mit eineinhalb Jahren (Mama-Kind-Tanzen), Kindertanzen (bis zwölf Jahre), Jugendkurse (in der Schule). in den nächsten Tagen wird es „Fit mit Tanzgold“ geben, ein neuer Kurs für Junggebliebene ab 60 plus. Tanzen bedeutet für die Tanzlehrerin Spaß, Bewegung, Erholung, das tue Menschen jeden Alters gut, Menschen mit Behinderungen, und auch solchen, die im Rollstuhl sitzen.

Besonders am Herzen liegen ihr auch die Menschen mit Behinderung. „Wichtig ist, dass Behinderte in die Gesellschaft integriert werden. Das geht am leichtesten in der Freizeit.“

Ihre Idee ist deshalb auch, den Beruf des Inklusionstanzlehrers ins Leben zu rufen. Borscheid: „Bisher gibt es den noch nicht.“ Vor einigen Tagen hat sie übrigens in St. Ingbert einen Inklusionsball veranstaltet. Der Nachmittag hat in Kooperation mit der Oberlinschule in Homburg, der Schule Winterbachsroth in Dudweiler und den Bübinger Werken stattgefunden.

Weitere Informationen zu den Kursen bekommt man unter der Telefonnummer (01 76) 72 23 38 55, auf der Facebook-Seite oder im Internet unter www.tanzweltmarlene.de