| 21:51 Uhr

Mariä Geburtsmarkt
Der Maad iss und bleibt der Maad

Tausende Besucher strömten gestern auf den Mariä Geburtsmarkt in Lebach. Geschäfte und rund 400 Verkaufsstände luden zum Flanieren und Einkaufen ein. Für jeden war etwas dabei.
Tausende Besucher strömten gestern auf den Mariä Geburtsmarkt in Lebach. Geschäfte und rund 400 Verkaufsstände luden zum Flanieren und Einkaufen ein. Für jeden war etwas dabei. FOTO: Andreas Engel /
Lebach. Der Mariä Geburtsmarkt lockte zum Abschluss der Grünen Woche bei herrlichem Sonnenschein wieder Tausende nach Lebach. Von Monika Kühn

In diesem Jahr stimmte die Abmachung mit Petrus wieder. Am Mariä Geburtsmarkt präsentierte er wie gewohnt Lebacher Wetter. Und Tausende nutzten das herrliche Spätsommerwetter und kamen zum traditionsreichsten Markt im Südwesten. An den gut 400 Ständen fanden die Besucher alles, was das Herz begehrt. Ob Haushaltsartikel oder Putzzeug, ob Schmuck oder Handtaschen, ob Blumenzwiebeln oder Dekoartikel, jeder konnte ein passendes Maadstück erwerben. Denn ohne Maadstück nach Hause kommen, das geht gar nicht. An den Ständen priesen die Händler ihre Waren dem Publikum an. Marktschreier fehlten dieses Mal.


Getreu dem Motto „Essen hält Leib und Seele zusammen“ waren denn auch die Plätze um die Essens- und Getränkestände voll besetzt. Deftige Hausmannskost war ebenso gefragt wie Salatteller oder die kleinen Klappschmierchen.

Mit dem obligatorischen Fassanstich im Festzelt wurde der Markt offiziell eröffnet, zu dem Bürgermeister Klauspeter Brill viele Minuten lang Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Geistlichkeit begrüßen konnte. Auch Vertreter aus der Partnerstadt Bitche waren nach Lebach gekommen. In diesem Jahr schlug der Kommandeur der Graf- Haeseler-Kaserne, Oberst Klaus-Peter Schirra, das Fass an. Ein Schlag, und der Gerstensaft konnte fließen. Das musste Brill besonders loben, denn dies sei der erste Fassanstich des Kommandeurs gewesen. Den musikalischen Part im Zelt übernahmen die Litermont Musikanten.



Zuvor hatten sich zahlreiche Gäste und Besucher am Stand von Saarbrücker Zeitung und Kreissparkasse Saarlouis getroffen. Wie in jedem Jahr gab es viel zu besprechen und zu diskutieren. Meist wird aber die Zeit einfach nur für ein Schwätzchen genutzt.

In der Fußgängerzone feierte die Kinderhilfe Chillan ihren 40. Geburtstag. Für dieses Fest hatte sich der Verein um Monika Hoffeld und Hermann-Ludwig Meiser etwas Besonderes einfallen lassen. Eine afrikanische Hütte wurde dort errichtet und mit 1700 Steinen ausgemauert. Für kleines Geld konnten Steine gekauft und gleich vermauert werden. Die Hütte wird später im Kindergarten in Steinbach aufgestellt werden. Der Erlös fließt in Projekt nach Togo.

Den Mariä Geburtsmarkt nutzte die levoBank, ein neues Serviceangebot zu starten, von dem die Lebacher Innenstadt und ihre Besucher profitieren. Dank des eingerichteten Hot Spots in der Hauptstelle der Bank kann ab sofort jeder rund um den Bitcher Platz kostenlos im Internet surfen, merkte Vorstand Winfried Herberg bei der Inbetriebnahme an.

Gute Stimmung herrschte beim Stand von KSK und SZ mit (von links) Horst Herrmann, Stephan Eisenbart, Daniela Groß, Patrik Lauer, Mathias Winters, Wolfgang Bonaventura und Klauspeter Brill.
Gute Stimmung herrschte beim Stand von KSK und SZ mit (von links) Horst Herrmann, Stephan Eisenbart, Daniela Groß, Patrik Lauer, Mathias Winters, Wolfgang Bonaventura und Klauspeter Brill. FOTO: Andreas Engel /