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Manege statt Mathe in der Pestalozzischule

Manege statt Mathe in der Pestalozzischule

Thalexweiler. Die Pestalozzischule am Standort Thalexweiler führte gemeinsam mit dem Team vom Zirkus Oriental eine Projektwoche mit dem Thema Zirkus durch. Eine Woche lang Manege statt Mathe, so hieß das Motto. So probten "Artisten", "Schlangenbeschwörer", "Seiltanzakrobaten" und "Zauberkünstler" im Zirkuszelt

Thalexweiler. Die Pestalozzischule am Standort Thalexweiler führte gemeinsam mit dem Team vom Zirkus Oriental eine Projektwoche mit dem Thema Zirkus durch. Eine Woche lang Manege statt Mathe, so hieß das Motto. So probten "Artisten", "Schlangenbeschwörer", "Seiltanzakrobaten" und "Zauberkünstler" im Zirkuszelt. In den Sparten Akrobatik, Jonglage, Kraftakt, Tiernummern und Zauberei waren die angehenden Artisten mit Herz und Seele dabei. Sie blickten hinter die Kulissen und machten sich mit den verschiedensten Tricks und Kniffen bekannt, die ein guter Artist braucht, um sein Publikum zu faszinieren.Die Jungen und Mädchen lernten in dieser Woche wie es ist, gemeinsam an einer Sache zu arbeiten. Dieses Gemeinschaftsgefühl stärkt auch das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Kindes. "Die Teilnehmer hatten ein gemeinsames Ziel, nämlich eine Galavorstellung für die Eltern auf die Beine zu stellen", erklärte Schulleiter Josef Kolmen. So präsentierten die Grundschüler vor über 400 Zuschauern im vollbesetzten Zirkuszelt ihre Ergebnisse. Die Akteure wurden mit viel Beifall empfangen und begannen mit ein wenig "Lampenfieber" ihr Programm zu präsentieren.

Mit riesigem Enthusiasmus gingen sie an ihre Aufgaben und bewegten sich gelegentlich schon wie "alte Hasen" in der Manege. "Ich weiß nicht, ob ich mich das in diesem Alter getraut hätte", meinte eine Mutter und ihre Tochter antwortete: "Ich fand den Zirkus echt cool!" Alle Kinder der Schule haben sich in dieser Woche zu prima Zirkusartisten entwickelt. Sie haben eine tolle Show zusammengestellt. Alles klappte wie am Schnürchen. Mit donnerndem Applaus belohnte das Publikum die Vorführungen der kleinen Künstler. Zusätzlich ist für das Zirkus-Projekt aber jede Menge ehrenamtliche und finanzielle Unterstützung nötig. Eine Woche lang waren in Thalexweiler viele Mütter und Väter für das Zirkus-Projekt auf den Beinen, um etwa beim Zeltauf und -abbau, bei den einzelnen Projekten oder bei der Bewirtung der Gäste während der Vorstellung zu helfen. "Das war für Schüler, Kollegen und Eltern eine spannende Woche. Die Kinder nutzten neue Freiräume und waren in eine ungewohnte Ordnung eingebettet. Und das hat ihnen gut getan", so das Fazit des Schulleiters Josef Kolmen. red