Lebach 2019: Lebach geht mit umfangreichem Aufgabenkatalog ins neue Jahr

Lebach 2019 : Lebach geht mit umfangreichem Aufgabenkatalog ins neue Jahr

In Lebach hat Bürgermeister Klauspeter Brill einen Ausblick auf diesjährige Projekte gegeben.

Positiv blickt Bürgermeister Klauspeter Brill in die Zukunft von Lebach. Weichen für 2019 sind gestellt, „Lebach ist auf einem guten Weg“. In seinem Ausblick auf 2019 hebt Brill den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Falscheid hervor. Der Neubau beinhaltet eine 125 Quadratmeter große Halle für zwei Löschfahrzeuge, eine Werkstatt mit Lager, ein Funkbüro und mehrere Lager-, Technik- und Umkleideräume sowie Sanitäranlagen. Außerdem nutzt die Feuerwehr das angrenzende Dorfgemeinschaftshaus weiterhin beispielsweise für Schulungszwecke. Deshalb wird es auch dort Umbaumaßnahmen geben.

In der Fußgängerzone sollen nun detaillierte Planungen umgesetzt werden. Die europaweiten Ausschreibungen haben viel Zeit in Anspruch genommen. Ein Sanierungsmanager wird seitens der Stadt eingestellt. Dieser soll Entwicklungskonzepte und Handlungsstrategien für das Fördergebiet bündeln und die Umsetzung der im energetischen Quartierskonzept erarbeiteten Maßnahmen begleiten. Zufrieden zeigt sich Brill, dass im vergangenen Jahr in der Fußgängerzone dank privater Investitionen sich einiges getan hat. Es soll weiter daran gearbeitet werden, Leerstände in der Innenstadt zu beseitigen. Mit weiteren Gewerbeansiedlungen ist im Gewerbegebiet „Häpelt“ zu rechnen. Auch der Neubau eines Rewe-Marktes im Bereich des Gewerbegebietes „Auf dem Graben“ scheint nach derzeitigem Planungsstand realistisch.

Für junge Familien ist Lebach neben dem vielfältigen und erweiterten Angebot im Krippen- und Kitabereich ein sehr attraktiver Schulstandort. Hier gilt es die vorhandenen Strukturen aufrecht zu erhalten und gegebenenfalls zu erweitern, wie der Ausbau der Betreuungsangebote, sei es zeitlich oder auch baulicher Art.

In Thalexweiler ist das Wohngebiet „Heischberg“ fast lückenlos belegt - in 2019 wird das Wohngebiet „Weiherberg“ im Stadtteil Lebach um 17 Bauplätze erweitert. Möglicher Baubeginn für die Ein- und Zweifamilienhäuser wird wohl im Sommer sein. In der „Plückwies“ soll zudem eine neue Form der Wohnbebauung entstehen. 13 barrierefreie Wohneinheiten mit Flächengrößen von 55 bis 80 Quadratmetern sowie zwei Penthouse-Wohnungen im Dachgeschoss (120 Quadratmeter) plant die Lebacher Grundstücksgesellschaft in exponierter Lage. Um dem gestiegenen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden, sind für 2019 die bestehenden Planungen in einem ersten Schritt zu konkretisieren, heißt es weiter.

In diesem Jahr soll die Försterstraße in Steinbach grundlegend erneuert werden. Die Baumaßnahmen umfassen den Kanal, die Wasserleitung sowie den Straßenkörper an sich. Der Umbau der Bushaltestellen wird weiter fortgesetzt, so dass 2019 wieder zehn Haltestellen barrierefrei werden.

Das Wanderwegenetz in Lebach soll weiter ausgebaut werden. Nach der Erschließung des Wandergebietes Lebach Nord, ist ein Wandergebiet Lebach Süd in Planung. Eingebunden werden dabei die Orte Eidenborn, Falscheid und Landsweiler. Auch ein innerstädtischer Wanderweg soll in den kommenden Jahren realisiert werden. Um den vorhandenen Prims-Theel-Erlebnisweg noch besser an das saarländische Radwegenetz anzuschließen, arbeitet die Stadt derzeit an der Realisierung eines weiteren interkommunalen Radwegeprojektes. Die Fortführung des Freizeitweges vom Asiatischen Garten durch die Innenstadt ist in Planung. Der Weg soll von den Theelpavillons entlang der „Mühle Juchem“ bis nach Bubach führen.

Das Lebacher Krankenhaus bleibt erhalten. In diesem will der Träger ctt in den Standort investieren und die Bettenzahl von 183 auf 213 erhöhen. Hierzu ist für die Zukunft ein Neubau geplant.

Natürlich wird den Lebachern und ihren Gästen auch in 2019 wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm geboten wie das Theelfeschd, 40 Jahre Städtepartnerschaft Lebach-Bitche und die Grüne Woche.

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