Im Keller der Alten Post : In Lebach braut sich was zusammen

Philipp Langbein braut im Keller der Alten Post anspruchsvolles Craft-Bier.

Na dann mal Prost! Seit vergangener Woche gibt es mitten in Lebach eine Brauerei – mit Direktverkauf. Im Keller der Alten Post in Lebach entstehen anspruchsvolle Biere in Kleinstmengen, wobei sich der Brauprozess nicht grundlegend von dem großer Brauereien unterscheidet. „Der große Unterschied zu industriell gefertigten Bieren besteht darin, dass alle Prozesse manuell geregelt werden, jeder Um- und Abfüllvorgang wird händisch durchgeführt und erlaubt daher eine durchgehende Sicherstellung der Qualität“, erklärt Brauer Philipp Langbein. Der gebürtige Oberfranke kam durch die Bundeswehr nach Lebach – und hat hier seine Heimat gefunden. Kein Wunder also, dass er sein fruchtig-herbes Red-Premium-Bitter „Roter Teufel“ nennt. Das Pendant „Blonder Engel“ ist ein blumig-leichtes Golden-Mild-Ale.

Auf der Internetseite https://saar-craft-bräu.de findet man alles Wissenswerte zum Saar-Craft-Bräu. Donnerstags zwischen 17 Uhr und 20 Uhr ist der Bräukeller zum Verkauf geöffnet (Eingang auf der Rückseite des Gebäudes). Für alle, die erst einmal probieren wollen, gibt es die 1-Liter-Flaschen beider Sorten. Größere Mengen und die roten Fässer mit zehn oder 20 Litern Saar-Craft-Bräu sollte man immer vorbestellen. Kosten kann man das neue Lebacher Craft-Bier auch beim „PeachPit“, ebenfalls in der Alten Post in Lebach am Bitcher Platz.