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Steinernes Kreuz
Steinernes Kreuz erstrahlt in neuem Glanz

Wichtiges Dokument: Ursula Schug (lange Lektorin in der Kirche und Lehrerin a.D.) hatte noch ein Foto des „Steinernen Kreuzes“. Es zeigt sie mit ihrer Tochter Monika im Kinderwagen am Kreuz.
Wichtiges Dokument: Ursula Schug (lange Lektorin in der Kirche und Lehrerin a.D.) hatte noch ein Foto des „Steinernen Kreuzes“. Es zeigt sie mit ihrer Tochter Monika im Kinderwagen am Kreuz. FOTO: Caspar
Dörsdorf. Die Einsegnung erfolgt am kommenden Samstag. red

Am kommenden Samstag, 24. November, findet ab 15.30 Uhr die Einsegnung des neu gestalteten „Steinernen Kreuzes“ auf der Grünfläche an der Haltestelle Gerstenfeld in der Scheuernstraße in Dörsdorf statt. Das Ursprungskreuz stand bis zum Jahre 1971 an der Banngrenze zu Steinbach und fiel bei Straßenbauarbeiten dem Zeitgeist zum Opfer. Das Aufstellen des Kreuzes am ursprünglichen Standort war wegen des dort mittlerweile hohen Verkehrsaufkommens nicht mehr möglich gewesen.


Der frühere Dörsdorfer Bürgermeister und Rektor der Volksschule Johann Scherer schrieb bereits vor dem Schuljahr 1962/63 eine Zusammenstellung der Dörsdorfer Dorf- und Gemarkungskreuze nieder. Demnach hatte das „Steinerne Kreuz“ die Inschrift: Zum Frommen Andenken an die Gemeinde Dörsdorf 1868.“ Ursula Schug aus Dörsdorf besitzt noch ein Foto des ursprünglichen Kreuzes und hat dieses dem Stadtteil zur Verfügung gestellt.

In den Jahren 2017 und 2018 konnte das fehlende Kreuz nach dieser alten Fotografie wieder erneuert werden. Den Sockel mit der Inschriftentafel hat Edwin Reis aus Überroth hergestellt, Stefan Kirsch aus Thalexweiler hat den Kreuzaufsatz aus Schmiedeeisen gefertigt. Die Grünfläche wurde von Dörsdorfer Bürgern gestaltet.



Die Finanzierung erfolgt durch den Ortsrat Dörsdorf, und zwar aus den Gewinnen der letzten Bauernmärkte.