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Knappes Ergebnis für Rasenplatz

Knappes Ergebnis für Rasenplatz

In Falscheid wird ein Rasenplatz gebaut. Mit 15 Ja- bei 14 Nein-Stimmen stimmte der Lebacher Stadtrat dafür. Im Haushalt waren über 60 000 Euro für dieses Vorhaben eingestellt worden. Nun müssen noch die übrigen Geldgeber wie Sportplanungskommission und Innenministerium zustimmen.

Jubel brach aus, Beifall wurde geklatscht, denkbar knapp verlief die Abstimmung für den Neubau eines Rasenplatzes in Falscheid. In geheimer Abstimmung sprachen sich 15 Stadtratsmitglieder für die Gewährung eines Investitionskostenzuschusses von höchstens 62 500 Euro zum Bau eines Rasenplatzes in Falscheid aus. 14 waren dagegen. Nun müssen noch die übrigen Geldgeber zustimmen. Ein Zuschuss von 52 500 Euro wird von der Sportplanungskommission erwartet, vom Innenministerium 62 500 Euro. Die Eigenleistung des FC Falscheid wird mit 72 500 Euro angegeben. Wird der Rasenplatz gebaut, wird der Sportplatz dem Verein auch übertragen.

Vor der Abstimmung sprach sich Rainer Fries (CDU) für die Gewährung des Zuschusses aus. Dabei betonte er, dass es auch um die dörfliche Gemeinschaft gehe und es gelte, diese zu fördern. Der Bau des Rasenplatzes sei ein sinnvoller Beitrag zu der dörflichen Infrastruktur. Es gelte, Perspektiven für die Stadtteile zu ermöglichen, merkte Fred Metschberger (FDP) an.

Als einen weiteren Verschuldungsbaustein in der Stadt bezeichnete Anna Schmidt (SPD) den Neubau. Schon jetzt hätten viele Vereine Probleme, ihre Plätze zu pflegen und zu erhalten. Sie beantragte geheime Abstimmung, dem sich auch die GUD anschloss. Die miserable Finanzlage dürfe nicht zum Nachteil des Stadtteils genutzt werden, meinte Johannes Trampert, vormals AfD. Er sprach sich gegen eine geheime Abstimmung aus, jeder "soll sich bekennen, wo er steht". Auch Metschberger sprach von "Farbe bekennen".

Falscheids Ortsvorsteher Andreas Löw berichtete stolz, dass der Förderverein des FC in den vergangenen Tagen sehr viel Zuspruch bekommen habe. Er gehe nicht allein darum, in den FC zu investieren, sondern auch um die Dorfgemeinschaft zu stärken. 17 Ratsmitglieder sprachen sich für geheime Abstimmung aus. Denkbar knapp ging diese dann mit 15:14 für den Bau des Rasenplatzes aus.

Zu Beginn der Sitzung verpflichtete Bürgermeister Klauspeter Brill Peter Serwe (FDP) per Handschlag als neues Ratsmitglied. Serwe rückt für Christoph Kühn nach, der sein Mandat niederlegte.