Klein-Kraftwerk in Lebacher Bad rechnet sich

Klein-Kraftwerk in Lebacher Bad rechnet sich

Runde drei Jahre ist es her, dass im Lebacher Hallenbad ein Blockheiz-Kraftwerk in Betrieb genommen werden konnte (wir berichteten). Hintergrund dieser Investition von rund 115 000 Euro war die Tatsache, dass ein Hallenbad viel Energie verbraucht, sowohl Strom als auch Wärme. Da ein solches Blockheizkraftwerk beide Energieformen produziert, stellt sich der Bau zunehmend als lohnend heraus.

Das erdgasbetriebene Kraftwerk hat eine Nennleistung von 50 Kilowatt (KW) pro Stunde, wobei 31 KW an Strom und 19 KW an Wärme pro Stunde erzeugt werden können. Seit seiner Inbetriebnahme läuft das Kraftwerk problemlos und bis auf wenige Ausnahmen, beispielsweise für Wartungsarbeiten, im 24-Stunden-Betrieb. Der vorausberechnete hohe Wirkungsgrad von mehr als 92 Prozent hat sich im Verlauf des Betriebes als realistisch herausgestellt.

Im vorigen Jahr wurden 296 340 KW an Wärme produziert, zudem rund 148 170 KW Strom. Der überschüssige Strom wird gegen Entgelt ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Einsparungen durch diese selbst produzierte Energie belaufen sich pro Jahr auf rund 30 000 Euro, sodass schon nächstes Jahr mit der Amortisation der Investition gerechnet werden kann.