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Kegeln
Kegeln: Landsweiler muss wohl in die Abstiegsrunde

Landsweiler/Hüttersdorf. Die Bundesliga-Kegler des KSC Landsweiler haben in ihrem letzten Heimspiel der Saison eine bittere Niederlage kassiert: Der Aufsteiger verlor gegen den deutschen Rekordmeister KF Oberthal mit 0:3 (4997:5107 Holz) – und muss nun wohl in die Abstiegsrunde der vier schlechtesten Teams. Lediglich mit einem Auswärtssieg an diesem Samstag, 13 Uhr, bei Ninepin Iserlohn kann sich der Liganeuling noch auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz retten – aber auch nur, wenn die Konkurrenz mitspielt. Von Roland Schmidt

Der KSC Hüttersdorf wahrte dagegen durch einen 2:1-Erfolg gegen den KSV Riol seine Minimal-Chance auf einen Einzug in die Meisterschafts-Endrunde. Der KSC siegte mit 5398:5320 Holz (44:34 Einzelwertungspunkte). Bitter war allerdings der Verlust des Zusatz-Punktes. Wäre dieser in Hüttersdorf geblieben, wären die Play-Off-Chancen des KSC größer gewesen. Um die Endrunde noch zu erreichen, muss Hüttersdorf am Samstag (13 Uhr) beim Tabellen-Zweiten KSG Holten-Duisburg gewinnen – und auf Ausrutscher der Kontrahenten hoffen.


Für die Damen des KSC Dilsburg beginnt die Meisterrunde bereits an diesem Samstag. Ab 12 Uhr muss die Mannschaft auf der Bahn von Preußen Lünen antreten. Danach wird am 17. Februar auf der heimischen Bahn in Landsweiler gekegelt. Einen Tag später bei Titelverteidiger Oberthal. Der deutsche Meister wird schließlich am 24. Februar nach der letzten Partie beim RSV Remscheid gekürt. Da mit dem Erreichen der Play-Offs schon mehr geschafft wurde als erwartet, starten die Keglerinnen des KSC komplett ohne Druck. „Wir haben nichts zu verlieren. Wenn wir am Ende Platz drei erreichen würden, wäre das nach dieser Saison schon eine Sensation“, sagt Team-Kapitän Elke Radau-Lambert.