Informationen über Parkinson

Homburg/Lebach. Etwa 3000 Menschen im Saarland leiden an Parkinson. Die Krankheit entsteht, wenn Zellen im Mittelhirn absterben. Die Symptome sind unterschiedlich: Depressionen und Schlafstörungen bis hin zu Störungen der Feinmotorik sind nur einige Merkmale, die mit der Krankheit einhergehen

Homburg/Lebach. Etwa 3000 Menschen im Saarland leiden an Parkinson. Die Krankheit entsteht, wenn Zellen im Mittelhirn absterben. Die Symptome sind unterschiedlich: Depressionen und Schlafstörungen bis hin zu Störungen der Feinmotorik sind nur einige Merkmale, die mit der Krankheit einhergehen. "Diagnose: Parkinson" - unter diesem Motto lädt das Caritas-Krankenhaus Lebach gemeinsam mit der Krankenkasse AOK für Samstag, 20. November, zum Thementag in die Stadthalle nach Lebach ein. Von 9.30 Uhr bis 14 Uhr stehen aktuelle Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten, präsentiert von versierten Referenten, auf dem Programm. Das Angebot ist kostenlos. Dr. Robert Liszka, Facharzt für Neurologie und Geriatrie am Caritas-Krankenhaus in Lebach, hat sich auf das Krankheitsbild "Parkinson" konzentriert. Im kleineren Rahmen bietet er Fachvorträge an und aus der Erfahrung weiß er, dass das Thema auf immer größeres Interesse stößt. "Mit der AOK gemeinsam kamen wir dann auf die Idee, eine größere Veranstaltung anzubieten, an der hochkarätige Referenten wie Dr. Horst Baas von der Klinik für Neurologie in Hanau und Dr. Frank Hertel von der Neurochirurgie des Centre Hospitalier de Luxembourg informieren sollen."Zugleich gibt es ein Diskussionsforum und Beratungsgespräche mit verschiedenen Spezialisten auf unterschiedlichen Gebieten, sei es in der Medizin, Psychologie oder auf dem Gebiet der Therapie. Mit dabei ist auch der Landesverband der Deutschen Parkinson-Gesellschaft mit dem Vorsitzenden Robert Walter. Parkinson wird in der Regel erst recht spät diagnostiziert, da der Verlauf schleichend voranschreitet und daher zunächst unbemerkt bleibt. "Parkinson gehört zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die Krankheit ist derzeit noch nicht heilbar", erklärt Dr. Robert Liszka. Eine frühzeitige Behandlung könne jedoch das Fortschreiten der Parkinsonerkrankung verlangsamen und die verminderte Lebensqualität der Patienten verbessern. Der Thementag in Lebach am Samstag, 20. November, bietet Betroffenen und Angehörigen Gelegenheit, sich einen Überblick zu Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten bei Parkinson zu verschaffen.

Auf einen BlickZum Thementag "Diagnose: Parkinson" laden das Caritas-Krankenhaus Lebach in der Cusanus-Trägergesellschaft Trier und die Gesundheitskasse AOK für Samstag, 20. November, ab 9.30 Uhr in die Stadthalle Lebach ein. Nach der Begrüßung beginnen um zehn Uhr die Fachvorträge von Dr. Horst Baas "Parkinson-Syndrom: Was gibt es Neues" und um 11.30 Uhr von Dr. Frank Hertel "Tiefe Hirnstimulation bei Morbus Parkinson und andere Bewegungsstörungen". In medizinischen Fragen stehen Dr. Claudia Weiland und Dr. Robert Liszka zur Verfügung, in psychologischen Fragen Dr. Gilbert Mohr und Dr. Sandra Steigleder. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.Um Anmeldung aus organisatorischen Gründen wird jedoch gebeten, entweder bei der AOK, Geschäftsstelle Lebach, Telefon (0 68 81) 92 37 13, oder im Caritas-Krankenhaus Lebach, Telefon (0 68 81) 5 01 61 49. hth