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Im Halbfinale kommt Oberligist Borussia Neunkirchen

Im Halbfinale kommt Oberligist Borussia Neunkirchen

Gresaubach. Bei der Auslosung zum Halbfinale des Fußball-Saarlandpokals erschienen einige Spieler des SC Gresaubach noch in Trikots und mit Badelatschen an den Füßen im Clubheim des SCG. Sie wollten wissen, wer der Gegner in der Vorschlussrunde des Wettbewerbs sein würde

Gresaubach. Bei der Auslosung zum Halbfinale des Fußball-Saarlandpokals erschienen einige Spieler des SC Gresaubach noch in Trikots und mit Badelatschen an den Füßen im Clubheim des SCG. Sie wollten wissen, wer der Gegner in der Vorschlussrunde des Wettbewerbs sein würde. "Glücksfee" Nadine Knapp, Stadionsprecherin des Verbandsligisten, zog dann auch gleich als erstes ihren Heimatverein aus dem Lostopf. Auf dem nächsten Kärtchen, das sie aus der Lostrommel holte, stand Borussia Neunkirchen. Ein weiterer Oberligist kommt also am 29. oder 30. April ins Gresaubacher Schotten-Stadion. "Das ist ein super Los. Wichtig ist, dass wir zu Hause spielen", freute sich der SCG-Vorsitzende Klaus Schedler. Als Knapp die zweite Paarung FV Eppelborn gegen FC Homburg zog, waren die Gresaubacher Spieler schon wieder in der Kabine verschwunden. Denn dort wurde nach dem 2:1-Sieg im Viertelfinale des Saarlandpokals gegen Oberligist SF Köllerbach noch lange gesungen und gefeiert."Es ist einfach geil im Halbfinale zu sein", jubelte Mittelfeldspieler Christoph Sprenglewski nach dem Schlusspfiff. Dass der SCG dort steht, daran hat er großen Anteil. Sprenglewski war es, der mit einem fulminanten Schuss, der unhaltbar für Köllerbachs Schlussmann Christoph Büchel halbhoch im rechten Eck einschlug, in der 71. Minute das 1:0 erzielte. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff ließ Kevin Robert per Abstauber das 2:0 folgen. Zuvor hatte Büchel einen Freistoß aus 30 Metern von Robert Symala nach vorne abgeklatscht. Zwar kam Köllerbach in der Schlussminute durch Davit Bakhtadze auf 1:2 heran, am Sieg des Verbandsligisten vor 800 Zuschauern im Schotten-Stadion änderte sich aber nichts mehr. "Wir hatten den größeren Siegeswillen als Köllerbach, ich denke, dass war ausschlaggebend", analysierte der Spielausschussvorsitzende des SC Gresaubach, Hans-Josef Naudorf. Die Gäste waren in Hälfte eins die agilere Mannschaft und hatten Pech, dass zwei Treffer einmal wegen einer Abseitsstellung und einmal wegen eines Foulspiels nicht anerkannt wurden. In Halbzeit zwei hatte Köllerbach zwar auch noch Chancen - unter anderem gab es einen Lattenschuss von Mohamed Benghebrid und eine Riesenmöglichkeit von Bakhtadze, der allein vorm Tor an Schlussmann Peter Marek scheiterte. Insgesamt war der Oberligist aber nicht mehr so stark wie in Hälfte eins. Und während die Gäste ihre Chancen ungenutzt ließen, schlug Gresaubach eiskalt zu und sorgte für die Pokal-Überraschung. "Das ist ein super Los. Wichtig ist, dass wir zu Hause spielen." Klaus Schedler, Vorsitzender des SC Gresaubach