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Hilfsgüter fanden dankbare Abnehmer

Hilfsgüter fanden dankbare Abnehmer

Kürzlich berichtete die Saarbrücker Zeitung über die Hilfslieferung der KEB Dillingen für bedürftige Menschen in Lemberg. Kamen Geld und Güter an? Das beantworteten KEB-Mitarbeiter, die vor Ort waren.

Lebach. Bei einem früheren Besuch im ukrainischen Lemberg wurde die Katholische Erwachsenen Bildung (KEB) Dillingen auf die Not eines Kinderheims und einer mobilen Betreuungseinrichtung für Obdachlose und Senioren aufmerksam. Laut KEB-Vorsitzendem Horst Ziegler fehlt es beiden Einrichtungen am Notwendigsten, sodass spontan Hilfe zugesagt wurde.Bei einer Spendenaktion im Kreis Saarlouis kamen neben Geld zahlreiche Gegenstände des täglichen Bedarfs wie Kleidungsstücke, Hygieneartikel, Schreibwaren und Gehhilfen zusammen. Zusätzlich fertigten Auszubildende der KEB-Schreinerwerkstatt in Lebach Schlafzimmermöbel für das Kinderheim an. Das Merziger Gymnasium Am Stefansberg hatte 1000 Euro für den Transport gestiftet.

Ein mit sechs Tonnen Gütern beladener Lkw brachte die Spenden nach Lemberg. Wenige Tage nach der Ankunft des Transportes flogen Thomas Irsch, Horst und Stefan Ziegler sowie Maria Bialka, alle von der KEB, nach Lemberg, um bei der Verteilung zu helfen. Horst Ziegler berichtet: "Schwester Barbara vom Kinderheim war sichtlich gerührt angesichts der großen Spendenmenge und der 500 Euro an Bargeld. Bei den Kindern sorgten vor allem die Spielsachen für Freude. Dankbarkeit und Rührung gab es aber auch bei den drei Schwestern, die 60 Obdachlose und ältere Menschen betreuen. Auch sie bekamen neben Hilfsgütern noch 500 Euro."

Laut Horst Ziegler sind die Einrichtungen auf sich alleine gestellt, da sie keine Beihilfe erhalten. Der KEB-Vorsitzende kündigte an: "Der Besuch in Lemberg hat uns zu weiteren Aktionen ermutigt. Wir werden nun Geld sammeln, um zukünftig gezielt zu helfen."