Premiere zur Grünen Woche Picknick-Pop und Acker-Rock – Theelfestival feiert gelungenen Start in Lebach

Lebach · Statt Lebacher Wiesn stieg im Rahmen der Grünen Woche in diesem Jahr erstmals das Theelfestival auf dem Eventgelände La Motte – und kam auf Anhieb gut an.

Dampfende Grills, kühle Getränke, heimische Rock-und Popbands und gut gelaunte Besucherinnen und Besucher beim ersten Theelfestival im Rahmen der Grünen Woche.

Dampfende Grills, kühle Getränke, heimische Rock-und Popbands und gut gelaunte Besucherinnen und Besucher beim ersten Theelfestival im Rahmen der Grünen Woche.

Foto: Barbara Kutsch

Locker, lässig und unkompliziert: Das erste Theelfestival feierte zum Beginn der Grünen Woche eine gelungene Premiere. Nach der überraschenden Absage der Lebacher Wiesn vor einigen Wochen hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter des „Kurzwyl“-Mittelaltermarktes in nur sechs Wochen ein Open Air Programm mit heimischem Rock und Pop auf die Beine gestellt.

Theelfestival feiert Premiere im Rahmen der Grünen Woche

Dennoch gab es auch hier unverhofft einige Herausforderungen: So hatten sieben Bands für die beiden Tage zwar zugesagt, letztendlich vor Ort waren am ersten Tag dann aber nur zwei von ursprünglich drei. Der Grund: Die Rocker von Samarah hatten einen Autounfall auf dem Weg nach Lebach. „Es geht ihnen gut, aber sie sind noch geschockt“, so ein Mitarbeiter des Kulturamtes der Stadt beim Festival.

 Passend mit Picknick-Decke: Jess und Mel, Fans der Band Perlregen, waren begeistert vom Auftritt beim ersten Theelfestival.

Passend mit Picknick-Decke: Jess und Mel, Fans der Band Perlregen, waren begeistert vom Auftritt beim ersten Theelfestival.

Foto: Barbara Kutsch

Den Auftakt mit „Picknick-Pop“ machte dann die Band Perlregen. Ihre Fans waren dem Picknick-Motto der Veranstaltung nachgekommen und feierten mit Sekt unter einem Schirm auf einer Picknickdecke. Mit Sonnenuntergang strömen dann auch mehr Lebacherinnen und Lebacher aufs Eventgelände La Motte. Dampfende Grills und kühles Bier versprachen ein besonderes Spätsommer-Abenderlebnis.

Lebacher Hot-Dogs und vegane Leckereien

Jan Büch vom Hot-Dog-Imbiss „Saarbrigger“ hatte selbst Karten für die Lebacher Wiesn gehabt. Als diese ausfiel, dachte er „dann kann ich hier auch schaffe“, sagt er lachend. Den Lebachern hatte er an diesem Tag sogar einen eigenen Hot-Dog gewidmet. Gleich nebenan stand „Tante Emmas Veganeria“, die auf ihre fleischfreien Leckereien mit dem Spruch „Nicht giftig, nur vegan“ aufmerksam machte. Der Hinweis sei im Saarland schon wichtig, so die Verkäuferin mit einem Augenzwinkern. Gleich mehrere Bierstände, auch einer aus der Eifel, und Cocktails nach Belieben boten den Besuchern und Besucherinnen die nötige Getränkeauswahl.

Unter den Cocktails gab es auch eine spektakuläre Variante namens „R.I.P.“, mit kaum einem Schnaps, der nicht darin vorkam. Zum Abstürzen war dieser Sommerabend aber viel zu schade. Gute Musik, gutes Catering, gut gelaunte Menschen an einem der letzten warmen Spätsommerabende, kein Eintritt – das erste Theelfestival im Rahmen der Grünen Woche Lebach hätte als Ersatz für die Lebacher Wiesn nicht besser starten können.