Großes Hallo auf dem Maad

Traditionell endete gestern die Grüne Woche mit dem Mariä Geburtsmarkt. Das Wetter war nicht nach dem Geschmack der Lebacher, sind sie es doch gewohnt, dass zum Maad die Sonne scheint.

Am Stand von SZ und Kreissparkasse: Mathias Winters, Wolfgang Bonaventura, Patrik Lauer, Stefan Eisenbart, Klauspeter Brill, Udo Jost und Alexander Grimmer (von links). Fotos: Thomas Seeber

Wer kann schon sagen, dass ihn der Landrat unter seinen Schirm genommen hat? Nicht nur SZ-Redakteurin Astrid Dörr wurde diese Ehre zuteil, nein Patrik Lauer nahm auch andere Besucher des SZ- und KSK-Standes unter seinen Schirm. Er hatte ein großes Exemplar davon dabei, mit Emblem des Landkreises. Zum Auftakt des Mariä Geburtsmarktes in Lebach zog gestern ein kräftiger Schauer über die Stadt. Schnell suchten alle Schutz, egal unter welchem Schirm, ob von Versicherung oder Bank oder Landkreis.

Doch auf dem Weg zum Fass anstich ins Festzelt lockerte es auf, aber den ganzen Tag über fielen immer wieder ein paar Tropfen. Offiziell wurde der Mariä Geburtsmarkt mit einem Fassanstich eröffnet.

Den übernahm in diesem Jahr ein Banken-Tandem. Levobank-Vorstand Winfried Herberg und KSK-Geschäftsstellenleiterin Birgit Quint schafften es mit drei Schlägen, und das Maad-Bier floss. Eigens zum Fest hatte die Grosswaldbrauerei dieses Maad-Bier gebraut, das bei den Besuchern auch gut ankam.

Bürgermeister Klauspeter Brill begrüßte zahlreiche Ehrengäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Mit Krücken kam der Schmelzer Bürgermeister Armin Emanuel . Er machte auch keinen Hehl aus seiner Verletzung, er war im Urlaub umgeknickt. Den musikalischen Part im Festzelt hatten die Bubacher Dorfdudler übernommen.

Der Stand von Saarbrücker Zeitung und Kreissparkasse Saarlouis war Treffpunkt vieler Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirche. Neuigkeiten wurden ausgetauscht, gilt doch der Mariä Geburtsmarkt seit jeher als Treffpunkt zum Sproochen, zum Sehen und Gesehen werden.

An den 400 Ständen konnten die Besucher alles kaufen, was das Herz begehrte. Sei es eine drei Meter lange Lakritzstange, Filz-Schmuck, Heckenvögel, Seifentonsteine oder Tiere aus Bambuswurzeln. Essen und Trinken kamen selbstverständlich auch nicht zu kurz. Egal ob saarländische Gerichte, Herzhaftes oder Deftiges, jedermann fand etwas nach seinem Geschmack.

Dreimal konnten die Maadbesucher in der Pfarrkirche eine Atempause bei Musik, Texten und Bildern einlegen.