Gesundheit der Kinder fördern

Gesundheit der Kinder fördern

Leiter, Schwebebalken, Rutsche und Kletterturm – drei Kindergärten in der Stadt Lebach erhielten so genannte Bewegungsbaustellen. Und in jeder Einrichtung wurde sie anders aufgebaut.

Tim und Trula, die Maskottchen des Netzwerkprojektes Kindergarten plus/Bewegungsbaustelle, hatten ihren großen Auftritt. Im städtischen Kindergarten Lebach begrüßten sie Sozialministerin Monika Bachmann sowie Vertreter der AOK und des Landesinstituts für Präventives Handeln (LPH). Seitens der AOK waren 10 000 Euro zur Verfügung gestellt worden, um an vier Kindertageseinrichtungen Bewegungsbaustellen zu finanzieren.

Drei Einrichtungen in Lebach profitierten davon und zwar die Kitas in Aschbach , Thalexweiler und Lebach . Und in jedem Kindergarten waren die einzelnen Elemente anders aufgebaut worden, merkte Prof. Günter Dörr vom LPH an, was zeige, dass sehr kreativ mit diesen Bauelementen umgegangen werden kann. Klettern, balancieren, kriechen oder krabblen - ganz viele Möglichkeiten bieten sich den Kindern, immer in Bewegung zu bleiben. Was auch unter anderem das Ziel der Aktion sei. Die Gesundheit durch Bewegung und Sport fördern: Das gesamte Team der Kitas hatte im Vorfeld an Fortbildungsveranstaltungen in Bezug auf Prävention teilgenommen, erklärte Diana Rödel von der Kita Lebach stellvertretend auch für ihre Kolleginnen. Die Einrichtungen qualifizierten sich damit für das Präventionsprogramm Kindergarten plus. Wie wichtig Bewegung sei, betonten auch Bürgermeister Klauspeter Brill und Christiane Firk von der AOK .

Kindergarten plus wurde von der Deutschen Liga für das Kind entwickelt und ist ein evaluiertes Programm zur Stärkung der Persönlichkeit von Kindern in Kitas. Um möglichst vielen Kindergärten eine fast kostenfreie Durchführung des Programms zu ermöglichen, wurde 2011 eine Kooperation zwischen dem LPH, den saarländischen Lions Clubs und der Deutschen Liga vereinbart. Insgesamt wurden im Saarland 108 Einrichtungen qualifiziert, 41 davon seit 2011.