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FV Lebach: Wiedersehen mit dem Ex-Trainer

Lebach. Philipp Semmler

Fußball-Saarlandligist FV Lebach zeigt in dieser Saison zwei Gesichter. Das schlechtere davon bekamen die Fans am vergangenen Sonntag bei der 1:4-Niederlage beim Tabellen-Vorletzten SV Merchweiler zu sehen. "Die halbe Mannschaft war von der Rolle. In dieser Liga kann man nur bestehen, wenn man die Zweikämpfe annimmt und Laufbereitschaft zeigt. Das haben wir nicht getan", ärgert sich Trainer Faruk Kremic. Dass der FVL aber auch kämpfen und rennen kann, bewiesen die Spieler des abstiegsbedrohten Clubs beim 2:0 im letzten Heimspiel gegen den SC Friedrichsthal.

An diesem Samstag wartet nun auf Lebach wieder ein Heimspiel. Um 17.30 Uhr kommt der SV Hasborn ins Stadion an der Dillinger Straße. "Wenn wir wieder so kämpfen wie gegen Friedrichsthal, werden wir gewinnen", glaubt Kremic, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Dies verhindern will Lebachs Ex-Trainer Georg Müller , der seit Sommer 2014 in Hasborn das sportliche Sagen hat, aber in Lebach wohnt. "Ich verfolge die Situation in Lebach immer noch und würde mich freuen, wenn sie die nötigen Punkte zum Ligaverbeib einfahren", erklärt Müller und fügt lachend hinzu. "Allerdings sollen sie damit erst nach dem Spiel gegen uns anfangen."