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Fördermittel gab es für den Wiederaufbau der Marienkapelle auf Höchsten

Marienkapelle : 71 500 Euro für die Marienkapelle

Ziel ist die Sanierung bis zum 90. Geburtstag der Kapelle im August.

Mit einem großen Scheck im Gepäck besuchte Umweltstaatssekretär Roland Krämer Lebach. 71 500 Euro überreichte er in Form eines Bewilligungsbescheides an die Stadt. Diese hatte sich bereiterklärt, die Abwicklung und Beantragung von Fördermitteln zur Sanierung der Marienkapelle auf Höchsten zu übernehmen. Ein Brand hatte im August des vergangenen Jahres das Innere der Wallfahrtskapelle zerstört (wir berichteten). Rund 190 000 Euro sind für die Sanierung veranschlagt.

Die Kapelle ist Pilgerstätte und Kulturgut. Schätzungsweise 60 000 Menschen besuchen Jahr für Jahr die Marienkapelle – Gläubige aus den umliegenden Ortschaften kommen zum Beten nach Höchsten, aber auch Wanderer halten hier inne. Wie wichtig die Sanierung und der Erhalt der Kapelle sind, haben Kirchengemeinde und die Stadt immer wieder betont. Deshalb wurden intensive Gespräche mit der Landesregierung und dem Bistum geführt.

Nun sind die Weichen für die Sanierung gestellt. Neben den Geldern vom Land bringen Bistum und Kirchengemeinde je hälftig den Restbetrag auf. „Die Firmen sind beauftragt, die Arbeiten bereits vergeben. Nun kann es hoffentlich zügig losgehen“, berichtet Pastor Hermannn Zangerle. Schließlich will man am 15. August (Mariä Himmelfahrt) das 90-jährige Bestehen der Marienkapelle auf Höchsten gebührend feiern. Zur Einweihung will Bischof Stephan Ackermann kommen.