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Flüchtlinge in Lebacher Zeltstadt können bald in Betten schlafen

Flüchtlinge in Lebacher Zeltstadt können bald in Betten schlafen

Die neuen Großzelte für die Unterbringung von Flüchtlingen in Lebach nehmen Gestalt an. Das Technische Hilfswerk (THW) schraubt seit Tagen Aluminium- und Holzbetten zusammen. An den Arbeiten beteiligen sich auch handwerklich begabte Flüchtlinge . Die beiden vom Land angemieteten winterfesten Großzelte sollen künftig bis zu 1750 Menschen Platz bieten.

Mit gewöhnlichen Zelten haben sie allerdings nichts gemein, denn eigentlich handelt es sich um beheizbare Hallen mit festen Wänden und Fußboden. Die eine Halle misst 1000 Quadratmeter, die andere 750 Quadratmeter. Sie sollen die kleineren Zelte des Roten Kreuzes ersetzen, die sich bei schlechtem Wetter nicht mehr zur Unterbringung von Flüchtlingen eignen. Das Innenministerium gibt die Kapazität der beiden Großzelte mit 500 beziehungsweise 375 Menschen (bei Belegung mit Etagenbetten: 1000 und 750 Menschen) an.