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FDP für Kindergartenneubau für Lebach Süd

Bildunsglandschaft Lebach Süd : Freie Demokraten fordern den Neubau eines Kita-Standorts

Freie Demokraten fordern den Neubau eines Kita-Standorts Lebach-Süd für die Stadtteile Lebach, Landsweiler, Eidenborn und Falscheid.

Der Stadtrat von Lebach hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zur Bildungslandschaft Lebach/Süd in Auftrag zu geben (wir berichteten). Die FDP-Fraktion hat sich damit intensiv befasst. Peter Serwe (FDP) stellte die Überlegungen und Vorstellungen der Freien Demokraten ausführlich im Finanz- und Rechtsausschuss vor, die Kurzfassung auch im Stadtrat. Er bat darum, die Ideen als Grundlage in die Machbarkeitsstudie mit einfließen zu lassen.

Am Schulstandort Landsweiler herrscht Platzmangel. Die städtische Grundschule St. Barbara und der katholische Kindergarten sind dort untergebracht. Nach neusten Prognosen des Kreisjugendamtes Saarlouis besteht im Stadtteil Lebach in den nächsten Jahren der Bedarf für einen viergruppigen Kindergarten. Höhere Anmeldungen seien ferner für die Nachmittagsbetreuung in der Grundschule St. Michael in Lebach und auch in Landsweiler zu erwarten. In Konsequenz dessen hat die FDP-Stadtratsfraktion ein Konzept zur Entlastung und Aufwertung beider Einrichtungen erarbeitet.

Die Fraktion kommt nach einer Analyse zu dem Entschluss, einen Kindergarten für sechs Gruppen neu bauen zu lassen. Dabei legt sie großen Wert darauf, dass dieser Kindergarten für Lebach Süd, dazu zählen Landsweiler, Eidenborn, Falscheid, Hoxberg, Zollstock und Weiherberg, verkehrsgünstig liege. „Drei Flächen werden vorgeschlagen“, erklärt Serwe. Das ehemalige Gelände des alten Kauflands (B 268 zwischen Landsweiler und Lebach), eine Fläche in der Verlängerung der Saarlouiser Straße am Südring zwischen Eidenborn und Lebach und als dritter Vorschlag das ehemalige Tennisgelände mit Bolzplatz in Eidenborn. „Alle sind verkehrsgünstig zu erreichen.“ Sowohl in Landsweiler als auch in Lebach liegen die Grundschulen in Wohngebieten und leiden unter schwierigen Verkehrsbedingungen.

In Landsweiler teilen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Grundschule, der Kindergarten und die Freiwillige Ganztagsschule das Gebäude in der Straße Im Breitenfeld. Da die räumlichen Gegebenheiten dem Bedarf nicht mehr decken konnten, musste die Freiwillige Ganztagsschule in einen auf dem Schulhof aufgestellten Container ausweichen.

„Da vonseiten der Stadtverwaltung ohnehin die Absicht besteht, über die Kita-Landschaft im Stadtgebiet nachzudenken, schlagen wir den Neubau einer Einrichtung vor“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Fred Metschberger. „Gerade im Krippenbereich sehen wir bei einer niedrigen Abdeckung von gerade einmal 35 Prozent einen derart hohen Bedarf, dass die gegebenen Strukturen eine Erweiterung nur schwerlich ermöglichen.“

In Landsweiler könnte dann die Schule die Kindergartenräume für die Nachmittagsbetreuung oder für einen weiteren Schulsaal nutzen. Kindergarten und Schule sind nur durch eine Tür getrennt, die jederzeit wieder aufgemacht werden könne. Der Container für die Nachmittagsbetreuung würde dann in Landsweiler wegfallen.