Es fehlen noch Stahlauflagen

Die Asphaltierarbeiten sind erledigt. Der umstrittene, neue Radweg bei Knorscheid wird bis Ende des Jahres fertig. Nur auf die Brücke zwischen Knorscheid und Primsweiler müssen noch Stahl- auflagen aufgebracht werden.

. Bis Ende des Jahres wird der neue Radweg bei Knorscheid fertiggestellt sein. In den vergangenen Wochen wurde die gesamte Strecke auf Lebacher Bann asphaltiert. Theoretisch könnten Radfahrer den neuen Weg vom Asiatischen Garten über Jabach, unter der Hasenbergbrücke hindurch bis zur Brücke zwischen Knorscheid und Primsweiler nutzen. Diese etwa 60 Meter lange Brücke über die Theel muss noch mit Stahlauflagen ausgelegt werden. Die Schwellen sind marode, einige fehlen ganz. Sonst sei die Brücke in Ordnung, hieß es aus dem Lebacher Rathaus. Die spätere Verkehrssicherungspflicht des neuen Radweges macht Ortsvorsteher Paul Brück Sorge. Es sind mehrere Hundert Bäume gefällt worden. Nur wenige wurden samt den Wurzeln entfernt. Die Stümpfe schlagen wieder aus, ist sich Brück sicher. Auch befürchtet er, dass das Wurzelwerk unter die Fahrbahndecke dringen könnte. Auch moniert der Knorscheider Ortsvorsteher, dass durch Schotter und Kleinholz das Abfließen des Wassers verhindert wird. Parallel zum neuen Radweg liegen in einer Senke teilweise Rohre im Boden, die das Wasser des Hoxbergs aufnehmen und unter dem Radweg durchleiten. Von dort fließt das Wasser in die Theel. Da müsste "sauber gemacht werden". Auch das Geländer auf beiden Seiten der Hasenbergbrücke müsste verlängert werden, weist Brück hin. Ein Gutachten über den Zustand der Brücke hätte bestätigt, dass sie "zeitnah" saniert werden müsste. Mittlerweile seien zwei Jahre vergangen, das sei nicht mehr zeitnah, meint Brück.