Energie des Quartiers nutzen und mehr Grün statt Grau

Energie des Quartiers nutzen und mehr Grün statt Grau

Stadtrat Lebach fasste Grundsatzbeschluss zur Umgestaltung der Fußgängerzone. Energetisches Konzept startet. Stationärer Blitzer auf dem Hoxberg.

"Shared City - Stadt gemeinsam nutzen" - dieses Konzept des Planungsbüros Ernst und Partner zur Umgestaltung der Lebacher Fußgängerzone favorisierte auch der Lebacher Stadtrat. Einstimmig wurde in der Sitzung des Stadtrates ein Grundsatzbeschluss gefasst. Eine Fach-Jury hatte die drei Planungsvorschläge analysiert und zu allen Punkten Stellung bezogen (wir berichteten). In der Bewertung wurde die klassische Stadtentwicklungsstrategie von zwei Polen (Rathausplatz und Uferpark), die Aufwertung des Theelufers insbesondere durch teilweisen Rückbau der Pavillons, die Revitalisierung der Bausubstanz durch Nutzungsverknüpfung von Wohnen und Arbeiten und die Aktivierung der Dachflächen "Grün statt Grau" besonders hervorgehoben. In einer Bürgerversammlung im Januar, in der die drei Vorschläge p

räsentiert worden waren, hatten die Bürger für den zweiten Plan gestimmt. Das Votum der Bürger werde Ernst genommen, betonte Bürgermeister Klauspeter Brill. Es sei möglich, Vorschläge aus dem zweiten Plan zu übernehmen. "Eine klare rote Linie muss erkennbar sein. Die Fußgängerzone werde für die Zukunft aufgestellt."

Karin Weber, Stadt- und Entwicklungsgesellschaft, informierte in der Ratssitzung über die weitere Vorgehensweise zum energetischen Quartierkonzept. Ziel sei es, städtebauliche und klimatische Missstände aufzuzeigen und zu verändern. Wo Energie einsparen, optimierte Energieerzeugung, klimagerechte Sanierung und den Einsatz von erneuerbaren Energien. Zu den städtebaulichen Zielsetzungen zählen, den Charakter der Gebäude erhalten, Wasser- und Grünflächen schaffen und die Energie aus den Quartier selbst nutzen. Auch an Bürgerbeteiligung sei gedacht. "Das Konzept steht erst am Anfang", betonte Weber.

Auf den Friedhöfen in Falscheid und Gresaubach werden Urnengemeinschaftsanlagen angelegt. Die Friedhöfe in der Stadt sollen alle erhalten bleiben und auf jedem soll solch eine kostengünstigere Bestattungsform sowie eine Sargbestattung angeboten werden. Urnenwände werden keine mehr errichtet.

Auf dem Hoxberg wird ein stationärer Blitzer errichtet. Der fünfte in der Stadt Lebach. Damit folgte der Stadtrat dem Antrag des Ortsrates Knorscheid. Zusätzlich wurde beschlossen, Schilder sollen auf die Radarkontrolle hinweisen und der ruhende Verkehr in Zukunft stärker überwacht werden. > weiterer Bericht folgt