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Einsegnung und Indienststellung der Löschfahrzeuge in Lebach

Langjährige Treue : Besonders die neue Drehleiter wurde dringend erwartet

Bei der Feuerwehr Lebach wurden zwei Fahrzeuge in Dienst gestellt und viele Wehrleute für treue Dienste geeht.

Gleich zwei Fahrzeuge wurden am Wochenende offiziell ihrer Bestimmung übergeben und von der Feuerwehr Lebach in Dienst gestellt. Das neue LF 10 wird im Löschbezirk Lebach West (Eidenborn und Falscheid) stationiert, die Drehleiter (DLAK) im Löschbezirk Lebach. Gerade die Anschaffung der Drehleiter war dringend notwendig, denn die alte Rettungsleiter hatte in ihren Einsätzen immer mal wieder Aussetzer und Funktionsstörungen.

Symbolisch übergab Bürgermeister Klauspeter Brill die beiden Zündschlüssel an Wehrführer Hans Kartes – verbunden mit dem Dank an alle Feuerwehrleute, die immer zur Stelle sind, wenn man sie braucht: „Die Kameradinnen und Kameraden setzen sich selbst der Gefahr aus, um unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen und zu retten.“ Bei der Einsegnung wünschten Pastor Hermann Zangerle und Pfarrerin Andrea Sattler den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr zudem, dass sie immer gesund und unversehrt aus ihren Einsätzen zurückkehren.

Landesbrandinspekteur Timo Meyer lobte die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehr und der politischen Gremien in Lebach und betonte: „Dies sind keine Fahrzeuge, die die Feuerwehr geschenkt bekommt. Stadt und Stadtrat haben die Fahrzeuge beschafft, um die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten.“

Im Rahmen der Indienststellung fanden auch Ehrungen für langjährige treue Dienste in der Feuerwehr statt. Stellvertretend für alle seien an dieser Stelle drei Kameraden genannt, die seit 70 Jahren Mitglied in der Lebacher Feuerwehr sind: Hans Raber, Franz-Josef Bauer und Josef Sauer.

Sie sind seit 70 Jahren Mitglied in der Feuerwehr (von links): Hans Raber, Franz-Josef Bauer und Josef Sauer. Foto: Kirsch/Stadt

Auf das Anstecken der Ehrennadeln wurde Corona bedingt verzichtet. Ihre Anerkennung brachten die Gäste in der Feuerwache aber zusätzlich damit zum Ausdruck, dass sich alle von ihren Plätzen erhoben und die drei Kameraden damit besonders würdigten.