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Ein Urwald wie in einem Märchen

Beim Einstieg begrüßte Bürgermeister Klauspeter Brill die Wanderer. Foto: Achim Thiel
Beim Einstieg begrüßte Bürgermeister Klauspeter Brill die Wanderer. Foto: Achim Thiel FOTO: Achim Thiel
Lebach. Zur Winterwanderung über den Kaltenstein-Pfad hatten Stadt Lebach und Wandervereine eingeladen. 72 Erwachsene und Jugendliche sowie drei Hunde machten sich am Sonntagmorgen auf die Strecke. Monika Kühn

Der Himmel hielt seine Schleusen geschlossen. Erst als die Gruppe um die Mittagszeit wieder am Einstieg ankam, setzte Nieselregen ein. Die Winterwanderung über den Kaltenstein-Pfad fand guten Anklang. 72 Erwachsene und Jugendliche sowie drei Hunde wurden gezählt. Unter der Leitung von Bürgermeister Klauspeter Brill und Förster Winfried Fandel machte sich die Gruppe auf die Strecke. Nicht der komplette Weg wurde gegangen, einige Abschnitte waren zu glitschig. Doch 7, 58 Kilometer wurden in drei Stunden erwandert. 526 Höhenmeter bewältigt, von 230 Meter ging es bergauf und bergab auf 400 Meter. Und: 521 Kalorien wurden verbraucht, so die App.

Mit diesem Premiumwanderweg will und kann Lebach für sich werben. Das tat Förster Fandel dann auch in eindrucksvoller Weise. Er beantwortete auch während der Wanderung Fragen. Erklärungen gab es an den Fundamentresten eines ehemaligen Militärlagers oder an der Pferdetränke. Dabei ging Fandel auch auf unterschiedlichen Sichtweisen zu deren Nutzung ein. Ein Anziehungspunkt ist auch die Wassertretanlage. Für deren Pflege wird dringend ein Ehrenamtlicher gesucht, der ein-, zweimal die Woche dort nach dem Rechten sieht.

Am Weg liegen auch die Historischen Steine. Der Märchenwald, so Fandel voller Stolz, sei eigentlich der erste Urwald des Saarlandes. Denn der Sturm 1990 habe am Hoxberg stark gewütet. Die Bäume wurden in diesem Bereich liegen gelassen - ein Urwald entstand. An der Schützhütte sorgte die Reservistenkameradschaft Lebach für Getränke, bevor es an den Namensgebern des Weges, den Kaltensteinen, zurück ging.