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Dorfpension stellt sich auf Wellness ein

Beim Theaterverein Theelperle Aschbach stehen junge und erwachsene Akteure auf der Bühne. Foto: Theaterverein
Beim Theaterverein Theelperle Aschbach stehen junge und erwachsene Akteure auf der Bühne. Foto: Theaterverein FOTO: Theaterverein
Aschbach. Der Theaterverein Theelperle Aschbach wurde 1928 gegründet und spielte auf den Bühnen in den Dorfgasthäusern, seit 1981 in der Mehrzweckhalle. Am Samstag und Sonntag, 28. und 29. März, steht die Komödie „Aschbacher Hof: Witwen, Wellness und heiße Wünsche“ auf dem Programm.

Der Theaterverein Theelperle Aschbach spielt am Wochenende, 28. und 29. März, die Komödie "Aschbacher Hof: Witwen, Wellness und heiße Wünsche" in drei Akten von Jasmin Leuthe.

Der Aschbacher Hof ist in die Jahre gekommen. Gerne erinnern sich die Aschbacher noch an die "guten alten Zeiten". Aber es hilft alles nichts. Nur Cola, Limo, Sprudel, Bier reichen nicht aus. Deshalb beschließt Helene, die Chefin des Aschbacher Hofes: Sie will mit dem allgemeinen Trend mithalten und rüstet ihre Pension um. Sie macht künftig auf Wellness und ihre Oase soll die beste im ganzen Stadtgebiet werden.

In der Folge werden die Zuschauer am Samstag, 28. März, um 20.15 Uhr und am Sonntag, 29. März, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Aschbach , mitgenommen auf eine humorvolle Reise in drei Akten. "Witwen, Wellness und heiße Wünsche" heißt das Stück, das der Theaterverein Theelperle Aschbach am Palmsonntag-Wochenende aufführt. Es verspricht auch dieses Jahr: Gaudi. Kurzerhand wird nämlich im Keller des Aschbacher Hofes eine Sauna eingebaut, die Zimmer werden zu Superior aufgerüstet und der bisherige Stallknecht Max, auf ein Wellness-Trainer-Seminar geschickt. Auch Ehemann Paul, der Chefkoch, und die Angestellte Rita kommen um die erweiterten Angebote nicht herum. Eine solche Wellness-Oase hat es in Aschbach noch nicht gegeben.

Bevor die Erwachsenengruppe beginnt, ist aber traditionell beim Theaterverein Theelperle erst der Nachwuchs dran. Und dort gilt: gleiches Recht für Männer und Frauen, für Jungen und Mädchen. Das ist der Grundsatz der Familie, die sich treu ihrem Grundsatz einfach mal Familie X nennt. Um allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn diesen Grundsatz klar zu machen, spielen männliche und weibliche Wörter in ihrem Sprachgebrauch keine Rolle und sie werden beliebig vertauscht. So heißt der Einakter von Hans-Georg Kraus auch "Spielt keine Rolle".

Restkarten an der Abendkasse, acht/fünf Euro.



Zum Thema:

Auf einen BlickAkteure Jugendgruppe: Julian Salm , Niklas Salm , Kevin Klein, Larissa Stresser, Lea Puntorieri, Angela Klein. Akteure Erwachsenengruppe: Katja Dembinki, Frank Mechenbier, Louisa Büchel, Benjamin Caspar, Markus König, Wolfgang Fink, Simone Salm , Rita Schuh, Sigrid Werner, Mario Büchel. Souffleur: Mario Schmitt.Spielleiter: Iris Reckel/Benjamin Caspar. kü