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Denkmal in Dörsdorf wurde neu gestaltet
Ein geschmiedetes Kreuz zur Erinnerung

Pater Wendelinus und Kooperator Andreas Müller, vordere Reihe, Dritter und Vierter von links und die Gäste begingen die Segnungszeremonie am neuen Kreuz in Dörsdorf.
Pater Wendelinus und Kooperator Andreas Müller, vordere Reihe, Dritter und Vierter von links und die Gäste begingen die Segnungszeremonie am neuen Kreuz in Dörsdorf. FOTO: Fred Kiefer / Fred KIefer
Dörsdorf. In der Scheuerner Straße in Dörsdorf wurde im Beisein einiger Gäste feierlich ein neues Wegekreuz gesegnet.

In Lebach und seinen Stadtteilen stehen eine Vielzahl von Wegekreuzen. Fast alle sollen an Personen erinnern, die einst in den jeweiligen Orten lebten. Das am Samstag von den Geistlichen Pastor Andreas Müller und Pater (Johannes Neumann) Wendelinus gesegnete Kreuz in der Scheuerner Straße in Dörsdorf soll jedoch die Erinnerung der Bürger an die einst selbstständige Gemeinde Dörsdorf wach halten. Das neu gestaltete Kleindenkmal wurde auf Vorschlag von Ortsvorsteher Armin Caspar, nach Erneuerung, an der Straße Richtung Scheuern, direkt neben der Bushaltestelle „Gestenfeld“, aufgestellt.


Eine große Schar Bürger hatte sich versammelt, um die Worte des Ortsvorstehers und des Bürgermeisters Klauspeter Brill zu hören und die Segnung des Kreuzes durch Andreas Müller, Kooperator der Lebacher Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit und Sankt Marien, assistiert von Pater Wendelinus zu erleben. Der Musikverein Harmonie Dörsdorf sorgten für den festlichen Rahmen. Das neue Kreuz mit der Inschrift am Sockel „Zum frommen Andenken an die Gemeinde Dörsdorf 1868“ und dem schmiedeisernen Kreuz samt Christusfigur stand 50 Jahre lang am Ortseingang von Dörsdorf aus Richtung Steinbach. Bei einer Straßenbaumaßnahme ging es verloren.

Für die Neugestaltung waren Edwin Reis, unter anderem Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Meister sowie Schlosser Stefan Hoffmann verantwortlich. Der pensionierte Malermeister Walter Lesch sorgte für die farbliche Gestaltung.



Ortsvorsteher Caspar und der Ortsrat legten Wert auf eine ansehnliche Anlage des Geländes zwischen Kreuz und Trottoir. Sie wollten schließlich einen echten Hingucker aufstellen, der nicht mehr in Vergessenheit geraten soll.

(aki)