Die Rolle des Friedens in den Religionen

Die Rolle des Friedens in den Religionen

Im Verlauf des 1. Saarländischen Integrationsgipfels, der am 3. März 2015 in der Lebacher Stadthalle stattfand, wurde die "Lebacher Erklärung" unterzeichnet. Diese Erklärung, die für die gesellschaftliche und berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund steht, haben Vertreter von Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften unterschrieben.

Am Rande dieses Integrationsgipfels ist in ersten gemeinsamen Gesprächen vereinbart worden, es nicht bei einer Erklärung zu belassen, sondern künftig enger zusammenzuarbeiten. Unter dem Motto "Religionen für den Frieden" bildete sich ein Arbeitskreis, der nun eine gleichnamige Veranstaltung durchführt. Bürger sollen motiviert werden, sich sowohl mit dem Inhalt von (fremdsprachigen) Gebeten, als auch mit der Haltung der verschiedenen Glaubensrichtungen zum Thema "Frieden" auseinander zu setzen. Dadurch soll dokumentiert werden, dass die Religionen bei aller Unterschiedlichkeit ein gemeinsames, großes Ziel verfolgen: den Frieden. Als Termin wurde Sonntag, 21. Februar, 15 Uhr, festgelegt; Ort der Veranstaltung ist wiederum die Stadthalle Lebach .

Neben wenigen Ansprachen werden Vertreter der Glaubensrichtungen jeweils ein Gebet sprechen und Art und Inhalt ihres "Friedensbegriffes" erläutern. Danach kann man sich bei einem kleinen Umtrunk kennenlernen. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Chor "StimmenVielfalt und Freunde" unter der Leitung von Amei Scheib und der CVJM-Posaunenchor Saarbrücken-Klarenthal mit ihrem Dirigenten Walter Fesz. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer . Landrat Patrik Lauer wird ihr die "Lebacher Erklärung" überreichen. Die Bevölkerung ist bei freiem Eintritt willkommen. Weitere Glaubensrichtungen sind eingeladen, sich zu beteiligen.