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Aschbach : Die Renovierung von St. Maternus in Aschbach ist fast durch

Aschbach : Die Renovierung von St. Maternus in Aschbach ist fast durch

Von Monika Kühn

St. Maternus Aschbach erstrahlt wieder in neuem Glanz. In der Vorabendmesse zum ersten Advent, Samstag, 2. Dezember, 16 Uhr, ist die feierliche Wiedereröffnung der Pfarrkirche. In dem Festamt werden auch die Erstkommunionkinder des kommenden Jahres vorgestellt.

Nach dem Weißen Sonntag dieses Jahres war die Aschbacher Pfarrkirche komplett ausgeräumt worden. Die Kirchenbänke wurden bei der Firma Arop in Eppelborn zwischengelagert, Messgewänder und Kerzenständer wurden privat untergebracht.

Seit einer Woche wird nun das Gotteshaus wieder eingeräumt, erklärt Marianne Backes vom Verwaltungsrat. Die Arbeiten haben sich teilweise verzögert, jetzt werde mit Hochdruck gearbeitet, damit am Samstag alles in Ordnung ist. Neu ist: Die Kirchenbänke wurden anders aufgeteilt. Bei den Krankenbänken wurde Plätze für Rollstühle und Rollatoren geschaffen. Unter der Empore auf der rechten und linke Seite kamen jeweils zwei Bänke weg. Dadurch entstand ein größerer Raum, der bei kirchlichen Veranstaltungen genutzt werden kann.

Das Taufbecken wurde versetzt. Es steht nun vorne im Mittelgang. Dafür wurde der Mittelgang auf einer Länge von 2,60 Meter um 1,40 Meter verbreitert. Fest steht bereits, dass die geplanten Kosten überschritten wurden. Doch genaue Zahlen lägen noch nicht vor, da es noch keine Schlussrechnung der Handwerker gebe. Als einen Grund für die Verteuerung nennt der Verwaltungsrat, dass der Mittelgang neu gefliest werden musste. Geplant war, dass die losen Fliesen wieder fest gemacht werden sollten. Bei den Arbeiten stellte sich dann aber heraus, dass fast alle verlegten Fliesen lose waren.

Der gesamte Innenraum wurde abgestrahlt, aufgearbeitet und mit einem neuen Anstrich versehen. Die Orgel wurde eingehaust. Auch sie bedarf einer Überholung, aber dafür ist noch kein Geld da. Ebenso für neue Lampen. Da müssen die Aschbacher noch fleißig sparen.

Daher laden sie am Tag der Wiedereröffnung zum Adventsmarkt. Ab 14 Uhr wird im Maternushaus und in Holzhäuschen Kaffee und Kuchen und Selbstgebasteltes angeboten. Nach dem Gottesdienst unterhält der Musikverien Orpheus die Besucher am Hirtenfeuer.

Dieser erste von insgesamt vier ge planten Bauabschnitten wurde mit 220 000 Euro genehmigt, davon muss die Kirchengemeinde Aschbach einen Eigenanteil bestreiten. Wie es im Vorfeld hieß, beträgt dieser 140 000 Euro. Nun kommen aber weitere Kosten hinzu.