| 20:12 Uhr

Fußball
Die Lage für Lebach-Landsweiler spitzt sich zu

Lebach. Fußball-Saarlandligist SG Lebach-Landsweiler hat am Samstag seine siebte Niederlage in Folge kassiert und damit seine Talfahrt fortgesetzt. Vor 380 Zuschauern zog die SG im Heimspiel gegen den Abstiegskonkurrenten SV Hasborn mit 0:1 (0:1) den Kürzeren. Das Hinspiel hatten die Theelstädter noch klar und deutlich mit 4:1 zu ihren Gunsten entschieden. Von Philipp Semmler

Fußball-Saarlandligist SG Lebach-Landsweiler hat am Samstag seine siebte Niederlage in Folge kassiert und damit seine Talfahrt fortgesetzt. Vor 380 Zuschauern zog die SG im Heimspiel gegen den Abstiegskonkurrenten SV Hasborn mit 0:1 (0:1) den Kürzeren. Das Hinspiel hatten die Theelstädter noch klar und deutlich mit 4:1 zu ihren Gunsten entschieden.


Durch die jüngsten Misserfolge wird die Lage für die SG im Tabellenkeller immer bedrohlicher: Das Team von Trainer Faruk Kremic fiel von Rang 15 auf den 17. und damit vorletzten Platz zurück. Hasborn zog durch den Sieg ebenso vorbei wie der FV Schwalbach. Auf Schwalbach trifft Lebach-Landsweiler am morgigen Mittwoch um 19 Uhr zu Hause in einem Nachholspiel.

SG-Trainer Faruk Kremic schlägt Alarm: „Wir sind im Abstiegskampf, aber einige von uns haben das immer noch nicht kapiert. Viele sind überrascht von der Situation – und einige meiner Spieler können wohl damit nicht umgehen. Gegen Hasborn hat uns zum Beispiel völlig die Körpersprache gefehlt.“



Zum Spiel gegen Hasborn sagt der 44-jährige Übungsleiter: „In der ersten Halbzeit haben wir geschlafen. In der zweiten Hälfte haben wir noch einmal alles versucht, aber insgesamt war das viel zu wenig.“

In der 23. Minute war Lebach nach einer Standardsituation in Rückstand geraten. Johannes Gemmel hatte eine Ecke vors Lebacher Tor gebracht. In der Mitte setzte der aufgerückte Hasborner Innenverteidiger Michael Rauber zu einem Flugkopfball an – und der Ball zappelte zum 0:1 im Netz.

Bis zur Pause hatte Lebach-Landsweiler keine einzige echte Torchance. Dies änderte sich zwar im zweiten Durchgang, der Ausgleich gelang den Hausherren aber nicht mehr. Die besten Möglichkeiten zum 1:1 vergab der in der Halbzeit eingewechselte Dominik Jäckel. Der 27-Jährige köpfte die Kugel zunächst in der 68. Minute nach einem langen Einwurf unbedrängt über den Kasten. Vier Minuten vor Schluss setzte sich Jäckel im Strafraum durch, seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Hasborns Schlussmann Mantas Babicius aber parieren. So stand am Ende im zehnten Heimspiel die achte Niederlage vor eigenem Publikum zu Buche.