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Jugendwehr der Stadt Lebach übte in Gresaubach
Wehr-Nachwuchs als Lebensretter

Mitglieder der Jugendfeuerwehr Thalexweiler mussten eine „verletzte Person“ (Übungspuppe) unter einem Anhänger befreien.
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Thalexweiler mussten eine „verletzte Person“ (Übungspuppe) unter einem Anhänger befreien. FOTO: Fred Kiefer
Gresaubach. Viele Schaulustige beobachteten, wie sich die jungen Lebacher Floriansjünger bei ihrer Übung erfolgreich schlugen. Von Fred Kiefer

Die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr der Stadt Lebach fand im Stadtteil Gresaubach statt. Eine große Schar Bürger hatte sich am Übungsort, im Bereich der Alten Schule, der Feuerwache und der Mehrzweckhalle, versammelt, um den Übungseinsatz des Feuerwehrnachwuchses zu beobachten. Wehrführer Hans Kartes bemerkte später bei der Nachbesprechung, dass er noch nie so viele Zuschauer bei einer Jugendübung bemerkt habe. Auch der Chef der Wehr, Bürgermeister Klauspeter Brill, und mehrere Ortsvorsteher wollten den Aktivitäten der acht- bis 16-jährigen Mädchen und Buben zuschauen.


Die Jugendwehr Thalexweiler musste eine unter einem Anhänger eingeklemmte Person mit Hilfe von Hebekissen befreien. Die Jugendwehr aus Niedersaubach demonstrierte, wie die Wasserversorgung von Tanklöschfahrzeugen aufgebaut wird sowie die Brandbekämpfung mit C-Rohren funktioniert. Unterstützt wurde sie von der Jugendwehr Landsweiler, die auch für die Wasserversorgung aus dem Rötelsbach sorgte. Die jungen Feuerwehrleute aus Gresaubach hatten die Aufgabe, einen angenommenen Brand am DLRG-Gebäude zu löschen. Während die Jugendwehr des Löschbezirks Lebach eine „verletzte Person“ mit der Drehleiter aus dem Obergeschoss des Musik- und Kulturspeichers (MUKS) retten musste, stellten die übrigen Jugendwehren die Wasserversorgung von Hydranten sicher und bekämpften Brände. Zudem zeigten sie, wie eine Hangsicherung funktioniert. Bei der Abschlussbesprechung lobte Bürgermeister Brill die funktionierende Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Jugendwehren und den Einsatzwillen des Feuerwehrnachwuchses. Er erwähnte zudem, dass die Löschbezirke West, Niedersaubach und Dörsdorf im kommenden Jahr neue Fahrzeuge erhielten.

Wehrführer Hans Kartes hatte keine groben Mängel bei der Übung entdeckt. Er lobte den Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehr und erwähnte, dass jährlich zwischen fünf und sechs junge Feuerwehrleute in den aktiven Dienst übernommen werden. „Lebach muss sich keine Sorgen um den Feuerwehrnachwuchs machen“, so seine Bilanz.
Stadtjugendwart Oberbrandmeister Guido Weber, Mitglied des Löschbezirks Landsweiler, lobte vor allem die schnelle Wasserversorgung aus einer benachbarten Straße zur Bekämpfung des Brandes in der Mehrzweckhalle (MUKS). Bei der Abschlussbesprechung wurde Janis Jungmann als Stadtjugend-Gruppensprecher wieder gewählt.