Die Boten Gottes sind zurück

Die Engel sind zurück in Höchsten. Dank einer großzügigen Spende wurden die beiden Engelstatuen im Altarbereich nachgeschnitzt. Die Originale waren 2005 gestohlen worden. Als Vorlage dienten Fotos.

Den Altar der Kapelle auf Höchsten zieren wieder zwei Engel. Die beiden Engelstatuen im oberen Bereich des Altares wurden vor neun Jahren gestohlen. Sie wurden nicht mehr aufgefunden. Nun hat ein Verehrer der Gottesmutter aus dem Bohnental, der nicht genannt werden möchte, die Initiative ergriffen. Der Mann, der auch Förderer der Marienkapelle ist, hat einen Holzschnitzer aus dem Grödnertal beauftragt, die beiden Engelfiguren nachzuschnitzen. Als Vorlage dienten nur Fotos vom Altar. Dem Schnitzer gelang es, die beiden 55 Zentimeter hohen Engel originalgetreu aus Zirbelholzkiefer nachzuschnitzen. In diesen Tagen wurden sie von der Firma Fuchs fachgerecht und diebstahlsicher auf ihren alten Plätzen montiert. Den letzten Schliff bekamen die beiden Engel von einem Restaurator. In einem Pilgeramt am Mittwoch, 1. Oktober, 9.15 Uhr, werden die "Boten Gottes" durch Pastor Hermann Zangerle eingesegnet.

Auch das Dach der Waldkapelle wurde saniert. Durch Risse in der Eternit-Eindeckung gelangte Feuchtigkeit in das Innere des Dachraumes. Die Sanierungsmaßnahme wurde vom Bistum bezuschusst. 54 000 Euro kostete die Dachsanierung und die Erneuerung der Holzbalken des Glockentürmchens. Die Kapelle steht unter Denkmalschutz. Daher musste auch das Dach mit Schiefer eingedeckt werden, da dieser den besonderen Witterungseinflüssen in einem Waldgebiet besser standhalte und eine längere Lebensdauer garantiere.

Vor einem Jahr wurde ein Förderverein Marienkapelle Höchsten gegründet. Ihm gehören 80 Mitglieder an. Anmeldeformulare liegen in der Kapelle aus.

Infos: Vorsitzender Franz-Rudolf Kirsch, Telefon (0 68 88) 5 71 85.