Die B 269 – Dillinger Straße in Lebach – wird bis Jahresende saniert

Dillinger Str. Lebach : Autofahrer brauchen in der Dillinger Straße Zeit und Geduld

Sanierung der Hauptverkehrsader B 269 führt zu Verkehrsstörungen. Zusätzlich sorgte ein Unfall am Dienstagmorgen für erheblichen Rückstau.

Autofahrer, die in Lebach die Dillinger Straße befahren, wurden zu Beginn der Woche auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Nachdem es bereits am Montag zu erheblichen Verkehrsstörungen kam, staute es sich am Dienstagmorgen noch mehr als am ersten Schultag nach den Herbstferien. Grund waren nicht nur die Bauarbeiten auf der B 269, die nur einspurig befahrbar ist und mit einer Ampel geregelt wird. Zur Hauptverkehrszeit kam es um 7.16 Uhr nach Polizeiangaben 100 Meter hinter der Einmündung B 268/B 269 aus Bubach kommend in Richtung Heeresstraße zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Deshalb war vermutlich insbesondere am Dienstagmorgen der Rückstau besonders groß. Vor allem aus Richtung Landsweiler kommend, „standen die Autos schon in Landsweiler“, berichteten Autofahrer, die gegen 7.30 Uhr Richtung Lebach unterwegs waren.

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) hatte es wohl kommen sehen. Denn in einer Mitteilung des LfS hieß es im September, „in Lebach wird es zu größeren Verkehrsproblemen kommen“. Grund ist die Sanierung der Hauptverkehrsader, der B 269. Betroffen davon sind Gehwege und Fahrbahn zwischen dem Kreisverkehr B 268/269 (Scherer-Kreisel) und dem Reha-Logistik-Center auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern (wir berichteten).

Bisher liefen die Arbeiten soweit problemlos und auch der Autoverkehr bekam von den Deckeninstandsetzungsarbeiten kaum etwas zu spüren – trotz einseitiger Sperrung der Fahrbahn und Ampelanlage. Doch seit Montag sind die Herbstferien vorbei und wie die Stadt Lebach auf Anfrage mitteilt, „kommt es gerade in der Hauptverkehrszeit durch die Baustelle in der Dillinger Straße im gesamten Innenstadtbereich von Lebach zu Verkehrsbehinderungen und zu Wartezeiten. Schulbeginn der einzelnen Schulen im Schulzentrum ist zwischen 7.30 Uhr und 7.40 Uhr. Für Verkehrsteilnehmer macht es daher Sinn, Fahrten zwischen 7.15 Uhr bis 7.35 Uhr möglichst zu vermeiden und entweder zehn Minuten früher oder später loszufahren“.

Der LfS informiere ständig über den aktuellen Baufortschritt, die einzelnen Bauabschnitte und die geänderten Verkehrsregelungen in der Dillinger Straße, heißt es aus der Verwaltung. „Durch unvorhergesehene Dinge wie beispielsweise Unfälle kann es natürlich zu verstärkten Behinderungen kommen.“

 Auch die Jabacher Straße ist gesperrt, was bei einigen Autofahrern zu Verärgerungen geführt hat. Dazu teilt die Stadt auf Anfrage mit, dass die Baustelle in der Jabacher Straße (Hausanschluss/Kanal) eine kurzfristige Maßnahme des VEL (Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach) sei, die nicht monatelang geschoben werden könne. Sie sei mit dem LfS und der bauausführenden Firma abgesprochen und „ist voraussichtlich am Donnerstag, 24. Oktober, abgeschlossen“. Diese Baustelle habe keinerlei Auswirkung auf die allgemeine Situation, weil die Jabacher Straße als „Umfahrung“ der Dillinger Straße ohnehin völlig ungeeignet sei. Wer durch die Jabacher Straße ausweichen wolle, müsse an deren Ende ja letztlich doch rechts oder links abbiegen. „Die Zufahrt in den Seminarweg ist frei. Die Ausfahrt in Richtung Dillinger Straße ist ebenfalls frei“, teilt die Pressestelle mit.

In einer aktuellen Pressemitteilung des LfS heißt es, dass die laufenden Deckeninstandsetzungsarbeiten auf der B 269 – Dillinger Straße in Lebach mit einem weiteren parallel ausgeführten Streckenabschnitt fortgesetzt werden. Von Donnerstag, 24. Oktober, bis 31. Oktober. wird die Fahrbahn im derzeitigen Baufeld zwischen zweiter Einfahrt zur Kaserne und Einfahrt DKT in Höhe des Anwesens Dillinger Straße 35 in Richtung Ortsmitte saniert.

Parallel dazu wird ab 25. Oktober bis 30. Oktober das Baufeld in Fahrtrichtung Knorscheid von Höhe Seminarweg bis hinter die Einfahrt Jabacher Straße eingerichtet. Der Verkehr wird jeweils halbseitig mit einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Die zweite Einfahrt der Kaserne bleibt bis zum 31. Oktober gesperrt sowie die beidseitige Zufahrt aus und in die Weinheckstraße. Die Umleitung für Anlieger erfolgt hier über die Dörrenbachstraße und über die Jabacher Straße/Am Dörrenbach. Die Zufahrt aus der Dillinger Straße in die Jabacher Straße ist zudem ab dem 25. Oktober gesperrt. Die Umleitung ist über die Kapellenstraße möglich.

Die Baumaßnahme insgesamt dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres.

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