Der nächste Krimi in Lebach?

Drei Siege, eine knappe Tiebreak-Niederlage: Die Monatsausbeute des Volleyball-Regionalligisten TV Lebach vor dem Heimspiel gegen den SSC Bad Vilbel (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Lebach) kann sich wahrlich sehen lassen.

Zwei Punkte kamen zuletzt nach dem 3:2-Heimsieg (25:15, 23:25, 25:17, 21:25, 15:13) gegen die TSV Stadecken-Elsheim aufs Konto des Tabellenfünften hinzu (wir berichteten), doch der Sieg kostete Fans und Teamchef Nerven. "Hier wechselten Licht und Schatten. Die Sätze eins und drei waren sehr gut. Im zweiten und im dritten Durchgang wurde nicht konzentriert gespielt", analysiert Philipp Betz den Krimi. Die Leistungen schwankten. Der Kampfgeist seiner Spielerinnen stagnierte aber nie und dies begeisterte den Trainer. "Auch punktemäßig stehen wir besser da als vergangene Saison", ergänzt Betz, der sogar noch Luft nach oben sieht.

Vor einem Jahr hatte sein Team zur gleichen Zeit sechs Siege und sechs Niederlagen auf dem Konto. Am Ende belegte Lebach Rang sieben. Diese Saison durften die Theelstädterinnen bereits sieben Mal jubeln. Fünf Spiele gaben sie ab, nie zu Null und zwei Mal nur knapp im Tiebreak. Beim Tabellenzweiten Bad Vilbel unterlag der TVL im Hinspiel mit 1:3. "Wir haben dort aber nicht schlecht gespielt und wir waren nicht in Bestbesetzung", sagt Betz, der im Rückspiel gute Chancen sieht. "Wenn mein Team das volle Können abruft, ist ein Sieg drin."