| 21:06 Uhr

Der Blick von Eidenborn aus in die Ferne tut dem Auge gut

Hoch über Eidenborn freut sich Ortsvorsteher Maik Müller über die schöne Aussicht. Foto: Andreas Engel
Hoch über Eidenborn freut sich Ortsvorsteher Maik Müller über die schöne Aussicht. Foto: Andreas Engel FOTO: Andreas Engel
Eidenborn. Der Landkreis Saarlouis verfügt über viele schöne Aussichtspunkte. Von diesen erschließt sich dem Betrachter eine abwechselungsreiche Landschaft mit grünen Wiesen, Wäldern, Äckern und dazwischen viele kleine Dörfer. In einer Serie stellen wir einige dieser Aussichtspunkte vor. Heute: Blick vom Zollstock Richtung Eidenborn. Monika Kühn

Vom Zollstock kommend Richtung Lebach vor dem Ortsschild Eidenborn steht rechter Hand eine Bank. Daneben ein Kreuz, das im Heiligen Jahr 1950 errichtet wurde. Ein noch relativ frischer Palmzweig und die Blumenschale davor zeigen, dass es stets gepflegt wird. Neben der Bank steht ein Mülleimer, der bei unserem Besuch allerdings überquillt. Ob es sich dabei um den üblichen Müll, den Wanderer oder Spaziergänger verursachen, handelt, ist fraglich. Doch das soll die schöne Aussicht nicht trüben, die sich den Betrachter bietet.


Ein herrlicher Panoramablick erschließt sich von dort.

Immer wieder halten Autofahrer dort an, um sich für ein paar Minuten eine Auszeit zu nehmen, die Natur zu genießen. Den Ort Eidenborn , zu dem dieser Aussichtspunkt gehört, sieht man nur wenig, das Auge schweift über Landsweiler, Habach, den Höhenweg hinauf Richtung Falscheid. Der Wasserturm in Göttelborn ist ebenso zu erkennen wie der Schaumbergturm. Noch trübt kein Windrad den Blick in die Ferne. Doch diese sind in Planung. Richtung Osten drehen sich dagegen mehrere Windräder. Auch wer die einzelnen Orte nicht namentlich kennt, der Blick in die Ferne, über Wiesen, Wälder und Streuobstwiesen tut gut. Auch kann solch eine Rast ein Anreiz sein, sich neue Wanderwege zu erschließen. Der Einstieg in den Kaltensteinpfad ist nur wenige hundert Meter entfernt. Auch einfach nur durch den Hoxberg streifen, ist ebenfalls möglich.

Eidenborns Ortsvorsteher Maik Müller macht weitere Vorschläge. An den Tennisplätzen vorbei Richtung Höhenweg, auch von dort bietet sich ein herrlicher Fernblick. Er wirbt auch für seinen Ort. Ein Restaurant lädt zum Verweilen ein, ein Spielplatz am Weiher des Angelsportvereins bietet Platz zum Spielen und Toben. Die Toiletten dort wurden neu installiert, Zeltlager und Camps finden dort statt.

Das 670 Seelen-Dorf bemüht sich, attraktiv vor allem für junge Familien zu sein. Ortsvorsteher Müller ist sehr froh, dass in diesem Jahr neue Häuser gebaut werden und junge Familie ältere Häuser übernommen und umgebaut haben. "Leben in den Ort", ist seine Devise. Vor ein paar Wochen stellte ein Landwirt in dem ehemaligen Milchhäuschen zwei Frischeautomaten auf. Einmal für Milch, in dem zweiten können rund um die Uhr unter anderem Fleisch und Eier gekauft werden. Was dem Ort fehlt, ist ein Bäcker. Müller will versuchen, dass zumindest einmal die Woche ein Bäckerauto nach Eidenborn kommt. Gut besucht wird auch das Kulturzentrum des Ortes. Viele Veranstaltungen und Feste sind dort. Ein weiterer Pluspunkt für den Ort, neben den erwähnten schönen Aussichtspunkten.