1. Saarland
  2. Saarlouis
  3. Lebach

Der 52-jährige Klaus-Dieter Uhrhan tritt als GUD-Kandidat in Lebach an

Bürgermeisterwahl in Lebach : „Mit Mut die Zukunft gestalten“

Der 52-jährige Klaus-Dieter Uhrhan tritt als GUD-Kandidat an.

„Lebach l(i)ebenswert gestalten, statt nur zu verwalten.“ Mit dieser Forderung tritt Klaus-Dieter Uhrhan aus Aschbach an, um sich für das Amt des Lebacher Bürgermeisters zu bewerben. Der 52-Jährige ist Kandidat der GUD, der Gemeinschaft Unabhängiger Demokraten. Uhrhan hat sich ein Zehn-Jahres-Programm aufgestellt. Die Grüne Mitte des Saarlandes müsse weiter ausgebaut, ihrem Namen gerecht werden. „Klima- und Energiewende muss bereits vor Ort stattfinden“, lautet sein Credo. Die Stadt solle dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Die öffentlichen Gebäude müssten energetisch saniert werden, auch ein ökologisches Wärmenetz für die Stadt an der Theel schwebt ihm dabei vor.

Gut findet Uhrhan, dass der Radweg von Lebach nach Eppelborn bereits in Planung ist. Dennoch müsse ein Konzept für die gesamte Stadt erstellt werden, wenn „wir wollen, dass es klimafreundlicher wird“. Auch müssten die Stadtteile mit angebunden werden, was besonders den Schülern zugute käme.

„Die Einnahmen der Stadt müssen verbessert werden“, lautet eine weitere Forderung des Diplom-Ingenieurs. Die Stadt müsse sich als wirtschaftsfreundliche Stadt präsentieren und Flächen zur Verfügung stellen. In einem Zug nennt Uhrhan dabei auch die Gewerbefläche bei Thalexweiler. Dort könnten sich kleinere Betriebe ansiedeln, die Nähe der Autobahn sei da von Vorteil. Die Zusammenarbeit mit Verkehrsverein und den Gewerbetreibenden müsse intensiviert werden.

Eine attraktive Bus- und Bahnanbindung ist eine weitere Forderung des Aschbachers. „Dies muss forciert werden.“ Das Angebot der Rufbusse müsse ausgeweitet werden.

Das Thema Pflege ist eine Herzensangelegenheit für Klaus-Dieter Uhrhan. Da müsse ein eigenes Netzwerk aufgebaut werden, in dem natürlich auch Ehrenamtler einen Platz haben müssten. Wenn jemand kurzfristig für ein Kind oder einen älteren Menschen eine Betreuung brauche, sollte solch ein Netzwerk eine Hilfe sein. Dieses Netzwerk könnte sich auch um ältere Menschen im Ort kümmern, nach dem Motto „Älter werden vor Ort“.

Wichtig ist KDU, wie er von vielen genannt wird, auch, den Menschen zu erklären, warum manche Entscheidungen getroffen werden müssten. In Bürgerversammlungen müsste erklärt werden, was geht und was nicht. „Mit Mut die Zukunft gestalten“, ist dabei sein Motto.

Ein Gebäudemanager für die kommunalen Gebäude, das ist eine weitere Forderung des Kandidaten. Dieser müsse sich Gedanken machen, wie man energiesparend arbeiten könne. Zur Zeit beschäftigt die Stadt einen Sanierungsmanager, dessen Stelle befristet ist. Der könne bleiben und seine Arbeit als Gebäudemanager fortsetzen.