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Denkmalpflegepreis würdigt Engagement der Stadt Dillingen

Dillingen. Ihr vielseitiges Engagement zur Bewahrung des Kulturerbes hat der Stadt Dillingen den Saarländischen Denkmalpflegepreis 2009 für "Öffentliche Eigentümer" eingebracht. Drei Projekte hatten es der Jury angetan: der Lokschuppen, der Friedhof St. Johann und der Jüdische Friedhof in Diefflen, wie die Stadtverwaltung näher erläutert

Dillingen. Ihr vielseitiges Engagement zur Bewahrung des Kulturerbes hat der Stadt Dillingen den Saarländischen Denkmalpflegepreis 2009 für "Öffentliche Eigentümer" eingebracht. Drei Projekte hatten es der Jury angetan: der Lokschuppen, der Friedhof St. Johann und der Jüdische Friedhof in Diefflen, wie die Stadtverwaltung näher erläutert. Mit dem Lokschuppen, einer ehemaligen Werkhalle für Eisenbahnen, hat sie ein Denkmal aus der Zeit der Dampflokomotiven modernisiert und für die moderne Nutzung als Veranstaltungshalle aufbereitet und dabei den typischen baulichen Charakter des Industriedenkmals erhalten.


Die Arbeit am Friedhof St. Johann erhielt eine Auszeichnung für die Restaurierung der Defrance-Gruft und des Hillenkreuzes. Auf dem Jüdischen Friedhof in Diefflen wurde die Eingangshalle restauriert. Laut Stadtverwaltung lobte die Jury bei allen drei Maßnahmen ausdrücklich die Sorgfalt der Renovierung und das finanzielle Engagement der Kommune, die die Jury als außergewöhnlich ansah. Bürgermeister Franz-Josef Berg nahm den Preis von Umweltminister Stefan Mörsdorf und dem Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Hans-Alois Kirf entgegen.

Ministerium und HWK schreiben den Preis alle drei Jahre aus. Mörsdorf: "Die hohe Zahl von Teilnehmern, die sich dem Votum der Jury unterzogen haben, zeigt, auf welch breiter Basis Denkmalpflege als gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird." Kirf betonte, die Auszeichnung solle nicht nur belohnen und anerkennen, sondern auch motivieren. "Die Denkmalpflege soll letztendlich als wichtiges Element für Lebensqualität begriffen werden." kni