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Sozialstation
Caritas-Sozialstation in neuen Räumen

 Die Einweihung der neuen Räume: (von links) Michaela Korsa (stellvertretende Pflegedienstleiterin der Sozialstation), Peter Kiefer (Vorstandsvorsitzender des Caritas-Verbandes), Pflegedienstleiterin Judith Thiel, Pastor Hermann Zangerle, Hermann Josef Niehren (Direktor des Caritas-Verbandes), Aline Hornett und Silvia Linnig (beide Verwaltungsmitarbeiterinnen).
Die Einweihung der neuen Räume: (von links) Michaela Korsa (stellvertretende Pflegedienstleiterin der Sozialstation), Peter Kiefer (Vorstandsvorsitzender des Caritas-Verbandes), Pflegedienstleiterin Judith Thiel, Pastor Hermann Zangerle, Hermann Josef Niehren (Direktor des Caritas-Verbandes), Aline Hornett und Silvia Linnig (beide Verwaltungsmitarbeiterinnen). FOTO: Fred Kiefer
Lebach. Von Monika Kühn Von Monika Kühn

Die Caritas-Sozialstation Lebach-Schmelz hat neue Räume bezogen. Mehr als 30 Jahre war sie in der Pfarrgasse im ehemaligen Schwesternhaus untergebracht. „Es war einfach zu eng dort geworden“, erklärt Pflegedienstleiterin Judith Thiel. Auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten wurde die Caritas Am Markt 15 fündig. Anfang des Jahres war bereits die Lebacher Tafel umgezogen. Bei der Suche nach neuen Räumen für sie war man im vergangenen Jahr auf die Räume im zweiten Stock in der Fußgängerzone aufmerksam geworden. Für die Tafel ungeeignet, für die Sozialstation ideal, meinte Caritasdirektor Hermann-Josef Niehren bei der Einweihung der neuen Räume.


250 Patienten werden von der Sozialstation im Raum Lebach und Schmelz betreut. Zu ihren Leistungen gehören grundpflegerische Tätigkeiten und häusliche Krankenpflege. Die Mitarbeiter übernehmen aber auch hauswirtschaftliche Versorgungen und bieten Betreuungsleistungen an. Die älteren und kranken Menschen können sowohl zu Hause als auch im Café Plauderstübchen in Steinbach betreut werden. Auch organisiert die Sozialstation Demenzberatungen und Pflegekurse für ehrenamtliche Mitarbeiter.

Zum Team gehören 43 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sind examinierte Alten- und Krankenpfleger, Pflegehhilfskräfte, Hauswirtschafts-, Betreuungs- und Verwaltungskräfte. 25 ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen die Arbeit der Sozialstation. Mit elf Fahrzeugen sind die Schwestern und Pfleger täglich unterwegs, über zwei Autos verfügt das Café Plauderstübchen, um die zu Betreuenden von zu Hause abzuholen und wieder heim zu bringen. Im dem Café sollen im kommenden Jahr zwölf Plätze zur Tagespflege an fünf Tagen eingerichtet werden.



Doch nicht nur die Pflege gehört zum Aufgabenbereich der Sozialstation. Judith Thiel und ihre Mitarbeiter versuchen, „auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen zu haben“. „Wenn es brennt, sind wir da.“

Der Caritasverband Saar-Hochwald unterhält ein eigenes ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum in Beckingen. Bei schwer kranken oder im Sterben liegenden Menschen arbeitet die Station mit diesem Zentrum zusammen.

Bei der Einweihung wies Bürgermeister Klauspeter Brill darauf hin, dass das Betreuungsangebot der Caritas-Sozialstation in den 35 Jahren ihres Bestehens stetig erweitert wurde und dass jeder, gleich welcher Konfession oder Nationalität dort Hilfe erfahre. Lebachs Pastor Hermann Zangerle segnete die Räume ein und bat um Gottes Schutz für die Arbeit der Sozialstation und ihrer Mitarbeiter.