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Bürgermeisterwahl: Klauspeter Brill will Bürgermeister in Lebach bleiben.

Bürgermeisterwahl in Lebach : „Die Imagepflege ist ein Herzenswunsch“

Der 49-jährige Klauspeter Brill will Bürgermeister in Lebach bleiben.

Seit sechs Jahren ist Klauspeter Brill im Amt. Der 49-Jährige will weiter Bürgermeister der Stadt Lebach bleiben. „Mir macht die Arbeit Spaß.“ Vor großen Herausforderungen stehen er und die Verwaltung aber weiterhin. Es gelte, diese weiterhin konsequent zu verfolgen. „Die Stadt muss erneuert und modernisiert werden“, meint Brill. Ein Herzenswunsch von ihm ist die Imagepflege der Theelstadt und natürlich die Konsolidierung des Haushaltes. „Aber da sind wir auf einem guten Weg.“ Man komme langsam aus dem Fahrwasser der Verschuldung heraus.

Wichtig ist Brill auch der Ausbau der Angebote für Kinder, Familien und Senioren. Dazu zählen gut ausgestattete Schulen, Betreuungseinrichtungen und Kindergärten. Der gestiegene Bedarf an Betreuungsplätzen werde die Stadt auch in den nächsten Jahren noch beschäftigen. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie sei in Auftrag gegeben.

Senioren sollen ebenfalls Unterstützung erfahren. Dabei verweist der Bürgermeister auf das Projekt Niedersaubach, bei dem geplant ist, es den Menschen solange wie möglich zu ermöglichen, in den eigenen vier Wänden zu bleiben.

Mit der Wirtschaft und den Unternehmern in der Stadt soll der Austausch intensiviert werden. „Wir müssen zusammenarbeiten“, sagt Brill. Die Stadt könne zum Beispiel eine Plattform auf ihrer Homepage schaffen, auf der Unternehmer Praktika oder Ausbildungsstellen veröffentlichen könnten. Diesbezüglich könne auch die Zusammenarbeit mit den Schulen verstärkt werden. „Lebach ist schließlich Schulstandort, und die unterschiedlichsten Einrichtungen sind hier vorhanden.“

Gut gelaufen in seiner Amtszeit ist die Umstrukturierung der Verwaltung. Beim Personal sei enorm eingespart worden. Brill lobt die Mitarbeiter. „Das ist nur möglich gewesen, weil alle an einem Strang gezogen haben.“

Eine teilweise Neuausrichtung ist für die Grüne Woche geplant. Zwei Open-Air-Veranstaltungen sollen dem Fest ein neues, moderneres Flair bescheren. Trotzdem müsse das kulturelle Angebot erweitert und attraktiver werden.

Lebach werde oft, auch von den Bewohnern selbst, im schlechten Licht gesehen, obwohl 200 Vereine existieren und die Dorfgemeinschaften aktiv sind. Auch der Verkehrsverein leiste gute Arbeit und steigere damit das Image der Stadt.

Die Sanierung der städtischen Gebäude müsse nach und nach angegangen werden. Das Rathaus sei im Moment noch außen vor, aber die Energiekosten seien hier sehr hoch.

Eine gute Nachricht hat Brill noch zum Schluss: Der Bau des Radweges von Lebach nach Eppelborn könne in Angriff genommen werden. „Die Gelder stehen bereit.“