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Bürgermeister hoffen auf Tourismusprojekte

Bürgermeister hoffen auf Tourismusprojekte

Eine Million Euro wurde auf der sieben Kilometer langen Strecke des Prims-Theel-Erlebnisweges verbaut. Schon vor seiner offiziellen Eröffnung wurde der Weg von der Bevölkerung schon bestens angenommen. An der Einweihungsfeier nahmen auch viele Bürger teil.

Mit flotter Dixie-Musik von den Golden Slippers wurden die Besucher begrüßt, die zur Einweihungsfeier des neuen Prims-Theel-Erlebnisweges kamen. Und es kamen viele. Nicht nur in den Asiatischen Garten. Auf der gesamten Strecke bis Schmelz oder Nalbach gab es mehrere Rast- und Verpflegungsstationen. Doch nicht nur für Essen und Trinken war gesorgt. Informationen gab es am Lernort Natur-Mobil in Primsweiler, bei den Radsportfreunden in Lebach und Körprich oder Infos über Renaturierung und Kiesabbau.

Auch die Kinder hatten ihren Spaß beim Kinderschminken, Einradfahren oder mit den Angelspielen.

Der sieben Kilometer lange Prims-Theel-Erlebnisweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Lebach und der Kommunen Schmelz und Nalbach und kostete inklusive aller erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen rund eine Million Euro. Es ist eines der größten interkommunalen Projekte im Saarland, sind sich die Verantwortlichen sicher. Zwischenzeitlich habe "der Weg auf der Kippe gestanden", meinten die drei Verwaltungschefs, Armin Emanuel , Peter Lehnert und Klauspeter Brill. Doch nun sei der "große Tag" da. Mit Lob wurde nicht gespart. Gedankt wurde den Mitarbeitern in den Rathäusern, in den Ministerien, den Politikern, dem Planungsbüro und der Touristik-Zentrale-Saarland.

Nalbachs Bürgermeister Peter Lehnert war in Schlips und Kragen mit seinem Gemeinderad gekommen. Schließlich sei dies eine Dienstreise. Nicht nur die Bürgermeister erkundeten nach dem offiziellen Teil den Weg. Viele Radler, Wanderer und Spaziergänger taten es ihnen gleich. Auch der Männerchor Schmelz ging auf die Tour. Einige mit dem Rad, andere wurden von der Feuerwehr chauffiert. Denn an allen Raststätten gaben die Sänger Kostproben ihres Könnens. Eine Behelfsbrücke baute das THW in Lebach am Nachmittag über die Theel, auch eine Kostprobe seines Könnens.

Wünschenswert sei nun, sagten die Bürgermeister einstimmig, dass sich entlang der Strecke auch Tourismusprojekte entwickeln werden.