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Bürgermeister bedauert die kurzfristige Absage

Bürgermeister bedauert die kurzfristige Absage : Bürgermeister Brill bedauert die kurzfristige Absage

Bürger sollen jetzt Kontaktformular nutzen.

Kurz vor dem Beginn der öffentlichen Dringlichkeitssitzung zur Schließung des Lebacher Krankenhauses musste Bürgermeister Klauspeter Brill die Veranstaltung absagen und die Menschen bitten, nach Hause zu gehen. Die Gefährdung aufgrund der Corona-Verbreitung war einfach zu groß. „Ich wollte die für uns alle so wichtige Veranstaltung unbedingt durchführen – schließlich war es keine Kultur-Veranstaltung mit Unterhaltungswert oder Freizeitcharakter. Aber die Lage hat sich halbstündlich zugespitzt. Auf dringendes Anraten der übergeordneten Behörden wurde der Druck letztlich so groß, dass ich die Reißleine ziehen musste“, erklärt Brill.

Bis zur letzten Minute habe er gehofft, alles planmäßig – wenn auch mit geringerer Teilnehmerzahl – durchführen zu können. Einfach, weil das Thema so enorm wichtig für die Stadt, die Mitarbeiter und die Menschen in der ganzen Region ist. Wie gestern bereits zugesagt, wurde eine zentrale Kontaktmöglichkeit eingerichtet. Mitarbeiter und Bürger können ihre Fragen und Ängste über das Kontaktformular der Stadt (zu finden unter www.lebach.de) zum Ausdruck bringen.

Aufgrund der Dringlichkeit des Themas hat noch am späten Donnerstagabend spontan ein Gespräch mit Ministerin Monika Bachmann, Landrat Patrik Lauer, der Mitarbeitervertretung und dem Träger in den Räumen der Klinik stattgefunden. Dabei hat Bürgermeister Brill eingefordert, dass der Träger die Fragen der Mitarbeiter und Bürger konkret beantwortet. „Ich werde Sie nicht aus der Verantwortung herauslassen“, sagte der Rathauschef. „Die Fragen, die die Menschen in Lebach und den umliegenden Kommunen in Bezug auf die ärztliche Grundversorgung haben, müssen von Ihnen kurzfristig beantwortet werden.“