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Leserbrief
Bei Flaute gibt’s keinen Strom

Windräder bei Lebach

Die Höhe eines Windrades wird inklusive Rotorblatt gemessen und dann muss es heißen: 120 Meter + 76 Meter = 196 Meter Gesamthöhe. So hoch ragen diese Monsterräder nämlich in den Himmel. Da diese Anlagen in absoluten Schwachwindgebieten aufgestellt werden, wird also im Jahresdurchschnitt nur 15 Prozent der installierten Leistung erzeugt und bei den Verbrauchern ankommen. Wenn kein Wind weht, kommt überhaupt kein Strom bei den Haushalten an. Die Behauptung, damit könnten 4500 Haushalte versorgt werden, ist ein Witz, Und seit nunmehr mehr als 27 Jahren ist der erzeugte Strom von Windrädern nicht speicherbar. Hauptsache man verschandelt unsere Heimat, setzt die Bürger konstanten Schallimmissionen aus und enteignet das Hab und Gut unserer Bürger.


Bürgermeister Brill von der Stadt Lebach – als bekennender Windkraftbefürworter scheint sich vorher mit der Windkrafttechnik nicht sonderlich befasst zu haben, sonst würde er solchen Heimatverschandelungen nicht zustimmen und hinnehmen. Ah, da war doch was mit Pachteinnahmen? Die Städte und Gemeinden sind klamm und brauchen dringend solche Gelder. Ja, das ist der wahre und einzige Grund für Windräderbau. Erneuerbare Energieerzeugung ist nebensächlich, ob sich diese „Mühlen“ drehen oder nicht, das ist egal. Das Geld fließt so oder so 20 Jahre lang. Da kommt der Gedanke auf...Nach mir die Sintflut! Über sechs Millionen Euro kostet die Komplettinstallation eines solchen Windstempels. Was könnte für dieses Geld Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser modernisiert werden, fehlendes Personal eingestellt werden und Grundschullehrer anständig bezahlt werden.