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Bei allen überwiegt die Freude – trotz Hitze

Bei allen überwiegt die Freude – trotz Hitze

Gefragt waren kühle Getränke. Mit Spannung erwartet wurden die Ehrungen beim Seniorennachmittag am Montagnachmittag der Grünen Woche. Die oder der älteste Anwesende werden vom Ortsrat geehrt.

Im Seniorenhaus der Arbeiterwohlfahrt in der Poststraße herrscht zur Mittagszeit reges Treiben. Die Betreuungskräfte haben alle Hände voll zu tun. 18 Bewohner sind auf dem Weg ins Festzelt, wo am Nachmittag der Seniorennachmittag der Grünen Woche stattfindet. Einige Bewohner werden gefahren, weil sie nicht mehr mobil sind, andere sind es teilweise, mit Rollator, werden aber wie die Rollstuhlfahrer zum Zelt begleitet. Der Weg ist nicht allzu weit, aber die Hitze macht zu schaffen. Niemand wird alleine gelassen, Pausen eingelegt. Acht bis zehn Betreuungskräfte sind im Einsatz. Michaela Folz-Michalik von der sozialen Betreuung ist damit beschäftigt, die Seniorenhausbewohner ins Zelt zu bringen und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Helga Kleber ist mit ihren 78 Jahren noch gut zu Fuß. "Ich bin seit zwei Jahren hier." Erwin Konrad ist schon ein alter Hase. Der 87-Jährige hat schon mehrfach den Seniorennachmittag mitgefeiert.

Auch das DRK-Gästehaus hat seit einigen Tagen die Organisation für den Seniorennachmittag im Blick. "Elf Bewohner werden mit zwei Bussen in die Fußgängerzone gebracht und von Ehrenamtlichen begleitet", erzählt Betreuungskraft Brigitte Biewer.

Die Freude bei Agnes Brack, 82, ist groß, "es ist immer schön hier", und Hilde Hohlweck ist zwar schon 100, aber zum ersten Mal dabei. Sie freut sich auf Kaffee, Kuchen und Schnittchen ("und ein Glas Sekt"). Musikalisch wird einiges geboten. Diesmal sind es der Alleinunterhalter Heinrich Dernbecher aus Elm, der Volksmusik auf dem Schifferklavier spielt und der Kinderchor Lebach unter der Leitung von Jürgen Fröhlich. Thomas Reuter, Ortsvorsteher von Lebach , führt - zum 17. Mal - bewährt durch den Nachmittag für die über 65-Jährigen. Für die Bewirtung sorgt der Ortsrat, der auch die Kuchen beisteuert (plus Spenden aus der Bevölkerung). Zusätzliche Unterstützung gibt es von Ordonnanzkräften der Bundeswehr.