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Windrad Spechenwald
Bäume mussten für den Windpark weichen

Gefällte und entastete Bäume an den Wegen im Spechenwald zeugen von den Rodungsarbeiten für den Windpark.
Gefällte und entastete Bäume an den Wegen im Spechenwald zeugen von den Rodungsarbeiten für den Windpark. FOTO: Fred Kiefer
Aschbach. Schon im Juni sollen im Spechenwald bei Aschbach die neuen Windräder stehen. Von Fred Kiefer

Nach der Fertigstellung des Windparks im Gohlocher Wald bei Landsweiler mit zwei Windrädern wird im Spechenwald auf der Anhöhe nordwestlich von Aschbach eine Windenergieanlage mit drei Windrädern des Typs Nordex N131 errichtet. Die Windräder haben eine Nabenhöhe von 134 Metern, einen Rotordurchmesser von 131 Metern sowie eine Nennleistung bei maximaler Auslastung von jeweils 3,0 Megawatt (MW). Die Anlage wird vom bayerischen Unternehmen BayWar.e errichtet, das den Bauauftrag von der RAG Montan Wind übernommen hatte (wir berichteten). Nach Angaben der Firmen-Mitarbeiterin Tanja Schlegel seien die Rodungsarbeiten beendet, sodass Ende des Monats Mai die Fundamente ausgehoben und im Juni die Türme errichtet werden können. Die Fertigstellung der Anlage ist für Ende September geplant.


Problematisch wird der Transport der 65,5 Meter langen Rotorblätter. Da diese nicht mit herkömmlichen Tiefladern durch die schmalen Straßen der Umgebung transportiert werden können, muss der Bauherr Flügeltransporter einsetzen. Auf diesen können die Rotorblätter fast senkrecht transportiert werden. Sie werden im Windpark Schmelz zwischengelagert und von dort zu den geplanten Standorten bei Aschbach manövriert, wo sie installiert werden. BayWar.e ermöglicht interessierten Bürgern, über die Projekthomepage aktuelle Einblicke in die Arbeiten vor Ort.

Der Bauherr weist darauf hin, dass „sowohl die Bautätigkeiten als auch die Einhaltung der naturschutzfachlichen Genehmigungsauflagen von der ökologischen Baubegleitung überwacht und dokumentiert werden“.